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Justizvollzugsanstalt Dresden

Schachmatt hinter Gittern

Einer der sportlichen Höhepunkte des Jahres in der JVA Dresden ist am Samstagabend mit einem kleinen Sieg zu Ende gegangen. Im Simultan-Schachturnier spielte die U18 Vizeweltmeisterin Filiz Osmanodja an 20 Brettern gegen schachbegeisterte Insassen und Vertreter verschiedener Vereine der Dresdner Stadtliga. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt, von 10 bis 80 Jahren waren alle Altersklassen vertreten. Mit Unterstützung des Dresdner Schachbundes, der Pegasus Residenz GmbH und des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz wurde das Turnier in der JVA Dresden ausgetragen.Nach mehr als zwei Stunden endete das Schachtunier mit einem Punktestand von 17:3, einem doch etwas überraschenden Ergebnis. Unter den drei Gewinnern ihrer Partien waren zwei Spieler der Schachclubs aus Moritzburg und Freital und sogar ein Mitglied der JVA-Schachmannschaft. Über ein Lob der Profi-Spielerin haben sich die Beteiligten besonders gefreut: Alle haben sehr gut gespielt, es war schwerer als erwartet, die Partien zu beenden, sagte Filiz Osmanodja. Nach einer weiteren erfolgreichen Saison in der Stadtliga stellte sich das Schachteam der JVA Dresden damit einer besonderen Herausforderung. Bereits das zweite Jahr in Folge konnte die Mannschaft, trotz wechselnder Besetzung, die  Stadtliga und das Pegasus-Pokalturnier gewinnen. Anlass der Veranstaltung war das 20jährige Jubiläum des Schachprojektes in der JVA Dresden. Das durch den JVA-Bediensteten Herrn Gappel 1995 gegründete und bis heute betreute Projekt, ist damit die älteste und eine der interessantesten Freizeitmaßnahmen im sächsischen Vollzug. Durch die jahrelange Teilnahme an den Spielen konnte sich die Mannschaft als fester Bestandteil in der Stadtliga etablieren. Nur in einem Punkt unterscheidet sie sich von den anderen: Sie hat immer Heimspiel.

Ergebnisse der Umfrage Angehöriger von Inhaftierten in Sachsen

Von Oktober 2013 bis Januar 2014 führten Studenten der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgruppe "Familienorientierter Vollzug" eine Befragung der Angehörigen in allen 10 Justizvollzugsanstalten des Freistaates Sachsen durch. Ziel dabei war es, die Situation Angehöriger infolge der Inhaftierung einer nahestehenden Person genauer in den Blick zu nehmen
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Angehörigenbeauftragte/r

Angehörige sind eine unverzichtbare Unterstützung für die Gefangenen während der Haftzeit und auch wichtige Ansprechpartner für die Bediensteten der Justizvollzugsanstalt. Darüber hinaus ist uns bewusst, dass durch die Inhaftierung eines Familienmitgliedes, bei den Angehörigen eine neue, manchmal sehr unerwartete und vor allem schwierige Lebenssituation entsteht. In dem Anliegen, nicht nur die Gefangenen, sondern auch die Lebenspartnerinnen, Kinder, Eltern und sonstige Verwandte zu unterstützen und mit ihren Fragen, Wünschen, Sorgen und Problemen nicht allein zu lassen, gibt es in der Justizvollzugsanstalt Dresden zwei Angehörigenbeauftragte… »weiterlesen«

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