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Landesbeauftragter für Stasi-Unterlagen

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Rehabilitierung und Entschädigung

Bild: Informationsbroschüre zur strafrechtlichen Rehabilitierung

Informationsbroschüre zur strafrechtlichen Rehabilitierung 
(©LStU)

Die folgenden Links informieren über verschiedene Formen der Rehabilitierung. Sie geben Auskunft über den antragsberechtigten Personenkreis, geben die entsprechenden Gesetzestexte wieder und verweisen auf die Anlaufstellen im Freistaat Sachsen. Wer darüber hinaus Fragen zur Rehabilitierung hat, kann beim Landesbeauftragten weiterführende Informationen erhalten. Ebenso kann ein persönlicher Gesprächstermin mit unserer Referentin für Bürgerberatung, Frau Martina Pohl, vereinbart werden.

Allgemeine Hinweise

 

Hinweise zur strafrechtlichen Rehabilitierung


Rehabilitierungsstellen

Strafrechtliche Rehabilitierung

Generalstaatsanwaltschaft des Freistaates Sachsen
Entschädigungsstelle
Albertstraße 4, 01097 Dresden

Das Rehabilitierungsverfahren führt dasjenige Landgericht durch, in dessen heutigem Bezirk das erstinstanzliche Straf- oder Ermittlungsverfahren seinerzeit durchgeführt wurde. In Sachsen gibt es folgende Gerichte mit Rehabilitierungskammern:

Berufliche und verwaltungsrechtliche Rehabilitierung

Sächsisches Landesamt für Familie und Soziales
Rehabilitierungsbehörde
Reichsstraße 3, 09112 Chemnitz
Telefon: 03 71/57 74 99, Telefax: 03 71/57 72 82
E-Mail:
Poststelle@slfs.sms.sachsen.de

Auskunfts- und Beratungsstellen bestehen auch bei folgenden Ämtern:

Amt für Familie und Soziales Dresden
Amt für Familie und Soziales Leipzig
Amt für Familie und Soziales Chemnitz



Besondere Zuwendung gem. § 17a Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG) – Die Opferrente


Das dritte Gesetz zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR regelt den Anspruch auf besondere Zuwendung für Haftopfer. Das Gesetz wurde am 13. Juni 2007 vom Deutschen Bundestag beschlossen und ist im August 2007 in Kraft getreten. Weiterführende Informationen und Antragsformulare finden Sie hier.
Antragsstelle ist das Regierungspräsidium Chemnitz
Altchemnitzer Straße 41, 09120 Chemnitz
Telefon: 0371/532 2230 / Telefax: 0371/532 27 2230
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr, Freitag von 9 bis 13 Uhr


 

 


Marginalspalte

Achtung! Neue Ausstellung zur kostenlosen Ausleihe verfügbar

Diktatur und Widerspruch – DDR-Geschichte im Fokus

Eine Überblicksausstellung des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen

Die Ausstellung informiert in acht Kapiteln über die Geschich­te der DDR. Sie spannt den Bogen von den Anfängen bis hin zum Zusammenbruch und beleuchtet dabei das Wechselverhältnis von staatlicher Repression und Widerstand. Die Darstellung umfasst zentrale Ereignisse der DDR-Geschichte und öffnet zugleich den Blick für weniger bekannte Aspekte. Interessante Zeitzeugen kommen zu Wort. Gleichzeitig legt sie Strukturen offen und erklärt, wie das politische System funktionierte. Die acht Kapitel sind chronologisch geordnet. Sie bilden kompakte Einheiten, die als Themen­bausteine fungieren.

Die gesamte Ausstellung umfasst 75 selbst stehen­de Ausstellungsaufsteller (Rollups), die 2 m hoch und 80 cm breit sind. Das Ausstellungssystem ist praktisch und leicht handhabbar. Der Auf- und Abbau geht schnell. Eine Aufbauanleitung steht zur Verfü­gung. Jeder Auf­steller ist transportsicher verpackt und beschriftet. Die ver­schie­­denen Aus­stel­lungs­module können einzeln ausgeliehen werden. Den Nutzern wird dadurch die Möglichkeit geboten, sich bedarfsorientiert auf einzelne Aspekte zu konzentrieren. Schüler und Lehrer erhalten die Gelegenheit, gezielt einzelne Themenbausteine in den Unterricht einzubeziehen.

 

Neues Angebot für Schulen

Seit Juni 2009 bietet der Sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen parallel zur Tour des Ausstellungsbusses 1989 [Unser Aufbruch] 2009 ein neues Projekt für Schulen an. "Alles auf Hoffnung" ist eine Performance, die die Friedliche Revolution in die Klassenzimmer holt. Dazu hat Theaterdramaturgin Heike Müller-Merten zusammen mit Dresdner und Leipziger Schauspielern ein Stück entwickelt, das mit authentischen Dokumenten und O-Tönen die damalige Atmosphäre für Jugendliche erfahrbar macht. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie in der Rubrik "Bildungsangebote für Schüler".  

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