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Landesbeauftragter für Stasi-Unterlagen

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Gedenkstätten und Museen

Bild: Gedenkstätte Bautzen

Gedenkstätte Bautzen 
(©Foto: Steffen Giersch)

Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft
Dr. Norbert Haase
Dülfer Straße 1, 01069 Dresden

Dokumentationsstelle Widerstands- und Repressionsgeschichte
Dr. Klaus Dieter Müller
Dülfer Straße 1, 01069 Dresden

Dokumentations- und Informationszentrum Torgau
Wolfgang Oleschinski
Schloß Hartenfels, Schloßstraße 27, 04860 Torgau

Gedenkstätte Bautzen
Silke Klewin
Weigangstraße 8a, 02625 Bautzen

Gedenkstätte Münchener Platz, Dresden
Gerald Hacke
Mommsenstr. 13, 01069 Dresden

Gedenkstätte Bautzner Straße, Dresden
Lothar E. Klein
Bautzner Straße 112a, 01099 Dresden

Museum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker
Dr. Konrad Taut
Bürgerkomitee Leipzig e.V.
Dittrichring 24, 04003 Leipzig

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Dr. Rainer Eckert
Grimmasche Straße 6, 04109 Leipzig

Stadtbibliothek Stollberg
Dauerausstellung "Frauen als politische Gefangene in Hoheneck"
Frau Roskosch
09366 Stollberg, Schillerplatz 2


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Achtung! Veranstaltungshinweis: 11. November 2009, 19.00 Uhr Stadtmuseum Dresden

Spontane Inszenierung? Die "Besetzungen" der Staatssicherheit im Licht neuer Erkenntnisse

Einführungsvortrag: Dr. Jens Schöne (LStU Berlin)

Im Podium diskutieren die Zeitzeugen: Martin Gutzeit (LStU Berlin), Tobias Hollitzer (Bürgerkomitee Leipzig), Arnold Vaatz (MdB, Dresden), Andreas Schönfelder (Umweltbibliothek Großhennersdorf) und Volkbert Keßler (ehem. Staatsanwalt, Schwerin).

Moderation: Alexandra Gerlach (Deutschlandradio)

Die DDR Anfang Dezember1989: die Machtstrukturen des SED-Staates erodieren mehr und mehr . DDR-Medien berichten über die Vernichtung von Stasi-Akten. Dann beginnen nahezu zeitgleich Besetzungen der militärisch gesicherten Stasi-Zentralen durch Bürgergruppen und Demonstranten. Überall kam die DDR-Staatsanwaltschaft den Besetzern zu Hilfe, um die noch vorhandenen Stasi-Akten zu sichern. Mancherorts agierten Staatsanwälte, ohne dass sie ein Bürgerkomitee gerufen hatte. In "Sicherheitspartnerschaft" mit den Bürgen bewachten Volkspolizisten die Gebäude des Geheimdienstes. Sind die nahezu identischen Prozesse der Stasi-Besetzungen in den verschiedenen Bezirks- und Kreisstädten Zufall – oder Ergebnis strategischer Überlegungen? Sollte mit der Lenkung der Bürgerproteste auf die verhasste Stasi der eigentliche Urheber des Repressionssystems, die SED, aus der Schusslinie genommen werden?

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Berliner und des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen mit dem Stadtmuseum Dresden

 

 

Neues Angebot für Schulen

Seit Juni 2009 bietet der Sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen parallel zur Tour des Ausstellungsbusses 1989 [Unser Aufbruch] 2009 ein neues Projekt für Schulen an. "Alles auf Hoffnung" ist eine Performance, die die Friedliche Revolution in die Klassenzimmer holt. Dazu hat Theaterdramaturgin Heike Müller-Merten zusammen mit Dresdner und Leipziger Schauspielern ein Stück entwickelt, das mit authentischen Dokumenten und O-Tönen die damalige Atmosphäre für Jugendliche erfahrbar macht. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie in der Rubrik "Bildungsangebote für Schüler".  

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© Landesbeauftragter für Stasi-Unterlagen