Sächsisches Oberverwaltungsgericht Bautzen
Urteil
5 A 587/16
18.07.2018
Leitsatz
Werden kalendermonatsweise Gebühren für die in einem Schlachthof mit zugehörigem Zerlegungsbetrieb jeden Kalendermonat durchgeführten Schlachttier- und Fleischuntersuchungen, Rückstandsuntersuchungen, BSE-Schnelltests und Hygienekontrollen im Zerlegungsbetrieb erhoben, so müssen diese Gebühren gemäß Art. 27 Abs. 7 Verordnung (EG) Nr. 882/2004 in einem Bescheid zusammengefasst als eine einzige, zumindest additive Gesamtgebühr für jeden Kalendermonat festgesetzt werden.
Schlagwörter: Gebührenbescheid
Schlachttier- und Fleischuntersuchungen
Rückstandsuntersuchungen nach dem nationalen Rückstandskontrollplan
BSE-Schnelltest
Hygienekontrollen im Zerlegungsbetrieb
Gebührenerhebungspflicht nach Mindestbeträgen
amtliche Kontrollen
amtliche Lebensmittelkontrollen
Lebensmittelbegriff
Einhaltung des Lebensmittelrechts
einheitlicher Schlacht- und Zerlegungsbetrieb
räumlich getrennte Kontrollen
gleichzeitige Lebensmittelkontrollen
Teilgebührenfestsetzung
Rechtsvorschriften: Verordnung (EG) Nr. 882/2004 Art. 2 Satz 2 Nr. 1
Verordnung (EG) Nr. 882/2004 Art. 27 Abs. 1
Verordnung (EG) Nr. 882/2004 Art. 27 Abs. 2
Verordnung (EG) Nr. 882/2004 Art. 27 Abs. 7
Verordnung (EG) Nr. 882/2004 Anhang IV Abschnitt A Nr. 1
Verordnung (EG) Nr. 854/2004 Art. 4 Abs. 3
Verordnung (EG) Nr. 854/2004 Art. 5 Abs. 1
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