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Sächsisches Oberverwaltungsgericht Bautzen Urteil 3 A 751/18
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09.05.2019 |
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Leitsatz
1. Für die Berechnung des Einkommens von jungen Menschen zur Festsetzung von Kostenbeiträgen bei vollstationären Leistungen i. S. v. § 94 Abs. 6 Satz 1 SGB VIII ist § 93 Abs. 4 Satz 1 SGB VIII heranzuziehen.
2. Ob die Ermessensregelung des § 94 Abs. 6 Satz 2 SGB VIII eng oder weit auszulegen ist, bemisst sich nach allgemeinen Auslegungsregeln. Eine Auslegungsregel, nach der Ausnahmen von einem gesetzlichen Regelfall immer eng auszulegen sein sollen, besteht nicht.
3. Von § 94 Abs. 6 Satz 2 SGB VIII können auch Fälle erfasst sein, in denen die Tätigkeit mit den Zielen der gewährten Jugendhilfe übereinstimmt und diese unterstützt.
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Schlagwörter:
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Einkommen,
Heranziehung,
Ermessen,
Kostenbeitrag,
vollstationäre Leistungen,
Berechnung |
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Rechtsvorschriften:
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SGB VIII § 93 Abs. 4 S. 1,
SGB VIII § 94 Abs. 6,
SGB VIII § 34 S. 1,
SGB VIII § 41 Abs. 1 S. 1 |
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Verweise / Links:
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