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Sächsisches Oberverwaltungsgericht Bautzen Urteil 1 C 25/19
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09.07.2020 |
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Leitsatz
1. Zur Antragsbefugnis einer anerkannten Umweltvereinigung gegen einen im
Verfahren nach § 13b BauGB ohne Umweltprüfung erlassenen
Bebauungsplan (hier bejaht).
2. Mit den Begriffen „im Zusammenhang bebaut“ und „Ortsteil“ in § 13b Satz 1
BauGB hat der Gesetzgeber ersichtlich an die Terminologie des § 34 Abs. 1
Satz 1 BauGB angeknüpft.
3. Das "Anschließen" i. S. v. § 13b Satz 1 BauGB setzt zumindest voraus, dass
das Plangebiet in nennenswerter Breite an den im Zusammenhang bebauten
Ortsteil angrenzt.
4. Der in § 4 Abs. 2 UmwRG enthaltene Verweis auf § 2 Abs. 6 Nr. 3 UVPG
kommt in den Fäl-len des § 4 Abs. 4 Satz 1 UmwRG nicht zum Tragen. § 4
Abs. 2 UmwRG i. V. m. §§ 214, 215 BauGB stellt für Bebauungspläne eine
Sonderregelung dar.
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Schlagwörter:
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Normenkontrolle
Bebauungsplan
Verfahrenswahl
beschleunigtes Verfahren
Außenbereichsfläche
Umweltprüfung
Umweltverträglichkeitsprüfung
Unwirksamkeitsausspruch
Gesamtunwirksamkeit
Teilunwirksamkeit
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Rechtsvorschriften:
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VwGO § 47 Abs. 1 Nr. 1
BauGB § 2 Abs. 4
BAuGB § 2a
BauGB § 9 Abs. 8
BauGB § 13b
BauGB § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3
UmwRG § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4
UmwRG § 1 Abs. 4
UmwRG § 2 Abs. 1
UmwRG § 2 Abs. 4
UmwRG § 4 Abs. 2
UmwRG § 4 Abs. 4
UVPG § 2 Abs. 6 Nr. 3
UVPG § 2 Abs. 7
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Verweise / Links:
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