Sächsisches Oberverwaltungsgericht Bautzen
Urteil
4 A 389/20.A
22.03.2022
Leitsatz
Familien mit minderjährigen Kindern sind durch das Asylverfahren und die Aufnahmebedingungen in Italien grundsätzlich nicht dem ernsthaften Risiko einer erniedrigenden Behandlung i. S. v. Art. 4 GRCh ausgesetzt.
Schlagwörter: italienisches Asylsystem,
systemische Schwachstellen,
Prinzip des gegenseitigen Vertrauens,
Familien mit minderjährigen Kindern,
bedarfsgerechte Unterbringung,
Schattenwirtschaft,
Abschiebungsanordnung,
Abschiebungsandrohung
Rechtsvorschriften: GRCh Art. 4,
EMRK Art. 3,
Dublin-III-VO Art. 3 Abs. 1,
Dublin-III-VO Art. 3 Abs. 2,
Dublin-III-VO Art. 7 Abs. 2,
AsylG § 29 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a,
AsylG § 34a Abs. 1,
AsylG § 34a Abs. 1 Satz 1,
AsylG § 34a Abs. 1 Satz 4,
AsylG § 77 Abs. 1 Satz 1,
AufenthG § 60a Abs. 2c,
AufenthG § 60 Abs. 5,
AufenthG § 60 Abs. 7 Satz 1
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