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Staatsministerium der Justiz und für Europa

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Staatsminister und Staatssekretär der Justiz und für Europa

Staatsminister der Justiz und für Europa Dr. Jürgen Martens

Dr. Jürgen Martens

Dr. Jürgen Martens
(© FDP)

Dr. Jürgen Martens

Der geborene Münchner, der ab dem zehnten Lebensjahr im Schwarzwald aufwuchs, nahm 1981 nach Abitur und Zivildienst ein Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg auf und legte dort 1986 sein erstes Staatsexamen ab. Nach dem 2. Staatsexamen 1990 erhielt Dr. Martens in Lörrach die Zulassung als Rechtsanwalt. Noch in diesem Jahr verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach Sachsen und begründete hier seinen beruflichen und familiären Lebensweg. Dr. Martens lebt mit seiner Familie in Meerane. Seit 1991 ist er verheiratet, seine beiden Söhne wachsen in Meerane auf. Bereits zu DDR-Zeiten hatte er über die Städtepartnerschaft zwischen Lörrach und Meerane Kontakte zu seiner jetzigen Heimatstadt geknüpft. Im September 1990 beantragte er dort, noch nach dem Rechtsanwaltsgesetz der DDR, die Zulassung als Rechtsanwalt. Seither war er als selbständiger Rechtsanwalt in einer überörtlichen Sozietät mit Schwerpunkten im Wirtschaftsrecht sowie bei der Beratung und Vertretung öffentlicher Körperschaften tätig. Im Jahr 2000 wurde
Dr. Martens an der Universität Freiburg zum Dr. jur. promoviert. Seine Doktorarbeit schrieb er bei Prof. Dr. Klaus Tiedemann, zum Thema »Subventionsbetrug zum Nachteil der Europäischen Gemeinschaften«. Seine politische Laufbahn begann Dr. Martens 1976 mit dem Eintritt in die FDP und in die Deutschen Jungdemokraten. Von 1983 an war er Mitglied der Jungen Liberalen und dort unter anderem im erweiterten Bundesvorstand und im Landesvorstand der FDP Baden-Württemberg engagiert. Seit 2001 ist Dr. Martens bei der FDP Sachsen vor allem für die Programmarbeit verantwortlich und führte vor den Landtagswahlen 2004 und 2009 die Programmkommission der Partei. Seit 2003 ist Dr. Martens Mitglied im Landesvorstand der FDP Sachsen, seit 2006 auch Kreisvorsitzender der FDP Chemnitzer Land bzw. ab 2010 Zwickau und seit 2007 stellvertretender Landesvorsitzender. Er war zudem seit 2005 Gründungsvorsitzender der Vereinigung Liberaler Juristen im Freistaat. Seit dem Wiedereinzug der FDP in den Sächsischen Landtag im Jahr 2004 gehört Dr. Martens der FDP-Fraktion an. In der vierten Legislaturperiode war er u.a. deren innen- und rechtspolitischer Sprecher und Mitglied im Innenausschuss, dem Ausschuss für Verfassung, Rechts- und Europaangelegenheiten sowie dem 2. Untersuchungsausschuss.  

Staatssekretär der Justiz und für Europa Dr. Wilfried Bernhardt

Dr. Wilfried Bernhardt

Dr. Wilfried Bernhardt
(© Staatsministerium der Justiz und für Europa)

Dr. Wilfried Bernhardt

Dr. Wilfried Bernhardt wurde 1954 in Lübeck geboren. Seine juristische Ausbildung absolvierte er in Augsburg und Kempten und begann seine juristische Laufbahn 1981 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der juristischen Fakultät der Universität Trier. 1986 wurde er an der Universität Bayreuth promoviert. Von seiner ersten Stelle als Staatsanwalt in Augsburg wurde er zunächst an das Bundesministerium der Justiz abgeordnet, wohin er schließlich wechselte. Von 1987 bis 1990 war er Persönlicher Referent des damaligen Bundesministers der Justiz Hans A. Engelhard; 1991 Leiter des Kabinetts- und Parlamentsreferats unter Bundesjustizminister Klaus Kinkel. In den Jahren 1991 bis 1996 war er als Referatsleiter in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund u.a. für die Rechts- und Innenpolitik sowie für Informationstechnologie und Europapolitik sowie für die Koordinierung des Abstimmungsverhaltens des Landes im Bundesrat zuständig. Anschließend leitete er bis 1998 das Personalreferat im Bundesministerium der Justiz. Seit 1998 führte er die Unterabteilung ZB (Verwaltung) im Bundesministerium der Justiz. Dort war er u.a. für den Haushalt, das Justiziariat, für internationale Rechtsbeziehungen sowie für die Informationstechnologie zuständig. In den Jahren 1998/1999 managte er den Umzug des Bundesministeriums der Justiz von Bonn nach Berlin.

Dr. Bernhardt war vor seinem Wechsel nach Sachsen u.a. Sonderbeauftragter für die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs bei den Bundesgerichten und als deutscher Delegationsleiter bei den Verhandlungen zum Mehrländerprojekt der Strafregistervernetzung tätig. Außerdem leitete er 2007 als Co-Vorsitzender die EU-Ratsarbeitsgruppe »E-Justice« mit und wurde nach dem Ende der deutschen Ratspräsidentschaft Leiter der deutschen Delegation. Seit 2008 war Dr. Wilfried Bernhardt Ressortbeauftragter für Informationstechnologie des Bundesministeriums der Justiz und Mitglied des IT-Rates der Bundesregierung. Dr. Bernhardt ist verheiratet und hat drei Kinder.


 

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