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1933 - 1945

Nach Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 kam es zu weitgreifenden Veränderungen für die Justiz im Deutschen Reich. Mit der Bildung zahlreicher Sondergerichte wurde die ordentliche Gerichtsbarkeit unterlaufen und eingeschränkt.  Mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934 wurden die Landesregierungen den Reichsministerien unterstellt. Diesem Gesetz folgten im Bereich der Justiz mehrere Gesetze zur Überleitung der Rechtspflege auf das Reich. Die Zuständigkeiten der obersten Justizbehörden der Länder ging auf das Reichsministerium der Justiz über. Die Existenz des sächsischen Justizministeriums war damit beendet. Die Kriegsmaßnahmenverordnung des Jahres 1943 und weitere Verordnungen schränkten die Rechtspflege auf ein Mindestmaß ein.