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Geschichte

Eingangsbereich der Justizvollzugsanstalt Dresden

Eingangsbereich der Justizvollzugsanstalt Dresden
(© JVA Dresden)

Nach der Entscheidung über den Standort der neuen Justizvollzugsanstalt im Norden der Landeshauptstadt in unmittelbarer Nähe der Autobahn A 4, Anschlussstelle Hellerau, begann im November 1996 die Beräumung des Baustellengeländes. Es mussten dabei u.a. 14 Altgebäude verschiedenster Art, wie Kasernen, Wohnhäuser und Garagen, abgebrochen, ca. drei Hektar alter Verkehrsflächen entsiegelt sowie kontaminierte Böden und Baustoffe beseitigt werden.

Nach einer nur dreieinhalbjährigen Planungs- und Bauzeit wurde am 2. Mai 2000 die seinerzeit modernste und den neuesten Anforderungen des Justizvollzuges entsprechende Justizvollzugsanstalt Sachsens an die künftigen Nutzer übergeben. Unmittelbar danach begannen die Einrichtungsarbeiten durch Gefangene und Bedienstete.

Die Gesamtkosten für den Neubau der Justizvollzugsanstalt betrugen rund 73 Millionen Euro. Daraus ergeben sich Baukosten von ca. 90.000 Euro pro Haftplatz, die damit weit unter den bis dahin üblichen Kosten lagen. Aus diesem Grunde war und ist das Interesse u. a. der Justiz-, Finanz- und Bauexperten aus dem In- und Ausland überaus hoch, diese Anstalt zu besuchen. 

Auf dem 11 ha großen, ehemaligen Kasernengelände in der Albertstadt ist die neue Justizvollzugsanstalt Dresden entstanden, die von einer sechs Meter, im Eingangsbereich neun Meter hohen und 1.200 m langen Mauer, welche bereits im November 1997 fertiggestellt worden war, umschlossen wird. Mit diesem Neubau wurden dringend benötigte Haftplätze, 750 im geschlossenen Vollzug, 36 im offenen Vollzug und 16 für den Jugendarrest, geschaffen.

Am Samstag, dem 16. September 2000, erfolgte der Umzug der knapp 300 Gefangenen von der Schießgasse in Dresden in die neue Anstalt. Dank des hohen persönlichen Engagements der Bediensteten, einer langfristigen und exakten Planung, Vorbereitung und Logistik war dieser nach ca. zehn Stunden ohne Probleme abgeschlossen.
Kurze Zeit später (März 2001) war die Anstalt voll belegt, hauptsächlich durch die Übernahme von Gefangenen aus anderen sächsischen Anstalten.

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