1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Pressemitteilungen 2008

27.01.2008 - Täter-Opfer-Ausgleich

- Justizminister Geert Mackenroth: Erfolgreicher Opferschutz -

»Der Täter-Opfer-Ausgleich ist in Sachsen auf Erfolgskurs,« erklärte Justizminister Geert Mackenroth heute in Dresden. »Im Jahr 2007 haben die 17 Konfliktschlichter 528 Verfahren erledigt. Davon haben sie 273 Aufträge erfolgreich abgeschlossen und damit eine für beide Seiten befriedigende Konfliktschlichtung erreicht. Die Schlichtung schafft Rechtsfrieden und trägt dazu bei, Täter von weiteren Straftaten abzuhalten. Ich danke den Konfliktschlichtern für ihre erfolgreiche Arbeit.«

Beim Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) steht das Bemühen des Täters im Vordergrund, den Konflikt mit dem Opfer einer Straftat zu lösen und sich im Idealfall sogar mit ihm zu versöhnen. Den Täter bringt der TOA dazu, sich mit dem Unrecht seiner Straftat sowie den Folgen für das Opfer auseinanderzusetzen und seine Straftat wiedergutzumachen. Das kann nach dem Gesetz dazu führen, dass seine Strafe gemildert oder bei leichteren Straftaten von einer Strafe ganz abgesehen wird. Der TOA setzt voraus, dass der Verletzte mit dieser Konfliktschlichtung einverstanden ist. Er kann dabei den Täter mit den psychischen, physischen und materiellen Schäden der Straftat konfrontieren und auf einen befriedigenden Schadensausgleich hinwirken.

Im Mittelpunkt des TOA steht das Schlichtungsgespräch. Die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der Justiz sind besonders ausgebildete Konfliktschlichter. Unter ihrer Mitwirkung verhandeln und vereinbaren Täter und Opfer in einem Ausgleichsgespräch gemeinsam eine Leistung durch den Täter. Diese kann von einer Entschuldigung gegenüber dem Opfer über den Ausgleich des Schadens und Schmerzensgeld bis hin zu einer Spende des Täters für einen sozialen Zweck oder gemeinnützige Arbeit reichen.

Weitere Informationen zum Täter-Opfer-Ausgleich bietet das gleichnamige Faltblatt, dass   beim Zentralen Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung bestellt werden kann: Tel.: 0351/2103671, -72; Fax: 0351/2103681; E-Mail: publikationen@sachsen.de.

Marginalspalte

Presseservice

Pressesprecher Jörg Herold

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 5 64 15 10

Pressestelle Justizministerium

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 5 64 15 11
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 5 64 16 69
  • presse@smj.justiz.sachsen.de
©