1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Pressemitteilungen 2008

10.02.2008 - Bela und Vico - Spürnasen hinter Gittern

- Justizminister Mackenroth: Rauschgiftspürhunde haben den richtigen Riecher -

»3,3 g Haschisch, 2,2 g Marihuana, 110 Anabolika-Tabletten und Utensilien zum Drogenkonsum - das ist ein Teil der »erschnüffelten« Bilanz beim Einsatz der Rauschgiftspürhunde Bela und Vico im sächsischen Justizvollzug«, erklärte Justizminister Geert Mackenroth drei Monate nach Beginn des Pilotprojektes. »Rauschgifthunde haben den richtigen Riecher. Mit ihrem Einsatz wollen wir noch wirksamer gegen Drogenbesitz und -konsum in den Justizvollzugsanstalten vorgehen. Hier setzen wir auf Vico und Bela, die unsere Vollzugsbediensteten bei den Drogenkontrollen wirksam unterstützen. Noch wichtiger als die aufgespürte Drogenmenge ist die Abschreckung und Verunsicherung der Szene«, so der Minister weiter.

Der belgische Schäferhund Bela aus der JVA Zeithain und der Pinscher Vico aus der JVA Torgau haben im Herbst letzten Jahres die Ausbildung zu Rauschgiftspürhunden an der Diensthundeschule der sächsischen Polizei erfolgreich beendet. Sie wurden dabei für die Rauschgiftsuche im Gelände, in Räumen, Fahrzeugen und an Gegenständen trainiert. Bela und Vico werden nahezu täglich in den Hafträumen, Arbeitsbetrieben, Besuchsbereichen und Freiflächen der sächsischen Gefängnisse eingesetzt, um beispielsweise Halluzinogene, Opiate, Amphetamine, Cannabinoide und Kokain aufspüren. Je nach Tagesverfassung können sie ununterbrochen bis zu 40 Minuten nach verbotenen Stoffen suchen, danach benötigen sie eine Pause, die bis zu einer Stunde betragen kann. Die Hunde nehmen zusammen mit ihren Diensthundeführern einmal wöchentlich an dem Training der Polizeihundestaffeln teil. Das Pilotprojekt hat bislang rund 11.000,00 Euro gekostet.

Marginalspalte

Presseservice

Pressesprecher Jörg Herold

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 5 64 15 10

Pressestelle Justizministerium

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 5 64 15 11
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 5 64 16 69
  • presse@smj.justiz.sachsen.de
©