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Pressemitteilungen 2008

22.05.2008 - Präsident des Arbeitsgerichtes Dresden tritt in den Ruhestand

- Justizminister Geert Mackenroth verabschiedet Alfred Graf von Keyserlingk -

Justizminister Geert Mackenroth hat heute den Präsidenten des Arbeitsgerichtes Dresden ¹, Alfred Graf von Keyserlingk, mit Wirkung zum 31. Mai 2008 in den Ruhestand verabschiedet.

Justizminister Geert Mackenroth: »Alfred Graf von Keyserlingk hat über 15 Jahre das Arbeitsgericht Dresden mit herausragendem Sachverstand, Augenmaß und profunder Erfahrung erfolgreich geleitet. Er übte sein präsidiales Amt mit Bravour aus, ohne selbst viel Aufhebens um seine herausgehobene Position zu machen. Für sein langjähriges Engagement in der sächsischen Justiz spreche ich ihm Dank und Anerkennung aus; für den neuen Lebensabschnitt wünsche ich ihm Gesundheit, Freude und alles Gute.«

Alfred Graf von Keyserlingk wurde 1943 in Lüderitz (Sachsen-Anhalt) geboren. Nach Abschluss der juristischen Ausbildung war er zunächst als Rechtsanwalt tätig. Im Januar 1975 wurde er zum Richter am Arbeitsgericht Stuttgart ernannt. Im September 1984 folgte seine Versetzung an das Arbeitsgericht Lörrach. Alfred Graf von Keyserlingk wechselte im Oktober 1990 in die sächsische Justiz und war hier zunächst beim Kreisgericht Dresden tätig. Im Juli 1992 wurde Alfred Graf von Keyserlingk mit den Aufgaben des Direktors des Arbeitsgerichtes Dresden betraut. Im Januar 1993 wurde er zunächst zum Direktor und im August 1993 zum Präsidenten des Arbeitsgerichtes Dresden ernannt.

Alfred Graf von Keyserlingk ist seit dem 15. Juli 1993 - der Geburtsstunde des Sächsischen Verfassungsgerichtshofes des Freistaates Sachsen - Mitglied und seit dem 01. Juni 2007 Vizepräsident des Sächsischen Verfassungsgerichtshofes.

¹ Im Arbeitsgericht Dresden sind derzeit 32 Mitarbeiter, davon 10 Richter, tätig. Die Arbeitsgerichtsbarkeit ist zum einen für Rechtsstreitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zuständig. Diese Streitigkeiten resultieren aus dem Arbeitsverhältnis oder betreffen das Bestehen oder Nichtbestehen eines solchen. Daneben entscheiden die Arbeitsgerichte z.B. bei Auseinandersetzungen über die Rechtmäßigkeit von Streiks und Aussperrungen, bei Angelegenheiten der Betriebsverfassung, über die Anwendung von Tarifverträgen und von besonderen Schutzgesetzen zu Gunsten bestimmter Arbeitnehmergruppen, wie Schwerbehinderten, werdenden Müttern und Jugendlichen.

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