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Pressemitteilungen 2008

22.05.2008 - Neuer Präsident für das Sozialgericht Dresden

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Friedrich Schilling
(©Staatsministerium der Justiz)

- Justizminister Geert Mackenroth ernennt Friedrich Schilling -

Justizminister Geert Mackenroth hat heute Friedrich Schilling die Ernennungsurkunde zum Präsidenten des Sozialgerichtes Dresden¹  ausgehändigt. Friedrich Schilling tritt damit am 1. Juni 2008 die Nachfolge von Dr. Matthias Grünberg an, der zu Jahresbeginn zum Vizepräsidenten des Sächsischen Oberverwaltungsgerichtes ernannt wurde.

Justizminister Geert Mackenroth: »Der neue Präsident des Sozialgerichtes Dresden bringt vielseitige Verwaltungserfahrung aus seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit mit. Mit seiner hohen fachlichen Kompetenz und Führungsstärke ist er für seine neue Aufgabe bestens geeignet. Ich gratuliere ihm zur Berufung in dieses herausragende Amt.«

Friedrich Schilling wurde 1953 im baden-württembergischen Mörsch geboren. Seine berufliche Laufbahn begann er im November 1986 als Rechtsanwalt in Bayern. Im April 1991 trat er in den sächsischen Justizdienst ein und war zunächst am Kreisgericht Leipzig-Stadt, an den Arbeitsgerichten Leipzig und Zwickau sowie am Sächsischen Landesarbeitsgericht tätig. Im Juni 1997 wechselte Friedrich Schilling an das Amtsgericht Döbeln, das er ab Juli 1998 als Direktor leitete. Im November 2000 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten des Arbeitsgerichtes Leipzig; seit März 2007 leitete er dann dieses Gericht.

¹ Beim Sozialgericht Dresden sind derzeit 102 Mitarbeiter, davon 39 Richter, beschäftigt.
Die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit entscheiden u.a. über Streitigkeiten in folgenden Angelegenheiten: gesetzliche Rentenversicherung, gesetzliche Unfallversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, soziale Pflegeversicherung, Vertrags(zahn)arztrecht, Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit (neben der Arbeitslosenversicherung zum Beispiel auch Insolvenzgeld), Grundsicherung für Arbeitsuchende, Sozialhilfe und Asylbewerberleistungsgesetz und bestimmte Angelegenheiten nach dem Schwerbehindertengesetz. Dabei überprüfen die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit, ob die Behörden bei ihren Entscheidungen die maßgeblichen Rechtsvorschriften richtig angewandt haben und ob sie einen zutreffenden Sachverhalt zu Grunde gelegt haben.

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