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Pressemitteilungen 2008

13.07.2008 - Giftzettel im Justizvollzug

Justizminister Mackenroth: Bildung fördert die Resozialisierung

Das Schuljahr geht zu Ende - Grund genug, auch im sächsischen Justizvollzug Bilanz zur schulischen Bildung und den Schulabschlüssen zu ziehen. Im Schuljahr 2007/08 haben sich in den sächsischen Justizvollzugsanstalten 94 Gefangene den schulischen Abschlussprüfungen gestellt. Die Gefangenen hatten die gleichen Prüfungsaufgaben wie die Schüler an den entsprechenden Schulen außerhalb des Justizvollzugs zu bewältigen. 19 Gefangene erreichten dabei den Hauptschulabschluss, 39 den Qualifizierten Hauptschulabschluss. 19 weitere Gefangene legten den Realschulabschluss ab. 10 Teilnehmer haben das Berufsvorbereitungsjahr erfolgreich beendet.
 
Der sächsische Justizvollzug hat im letzten Schuljahr 6 Hauptschul- und 2 Realschulkurse sowie einen Berufsvorbereitungskurs angeboten. 21 Anstaltspädagogen unterrichten die Gefangenen. Alphabetisierungskurse, Förderkurse zur Vorbereitung oder Begleitung beruflicher Bildungsmaßnahmen und zur Vermittlung spezieller Kenntnisse (z. Bsp. zum Umgang mit dem Computer) ergänzen das Bildungsangebot. 

Justizminister Geert Mackenroth: »Bildung im Strafvollzug fördert die Resozialisierung der Gefangenen. Denn ohne Schulabschluss ist es für Gefangene kaum möglich, nach Verbüßung der Strafe »draußen« selbstständig zurecht zu kommen. Schulabschlüsse sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück in die Gesellschaft.«

Hintergrund:
Zum 1. Juli 2008 befanden sich 3.688 Gefangene im sächsischen Justizvollzug. Davon waren 2.636 Strafgefangene und 412 Jugendstrafgefangene. 465 Gefangene saßen in Untersuchungshaft. Zwölf Verurteilte befanden sich in Sicherungsverwahrung. 163 Personen waren aus sonstigen Gründen (Jugendarrest, Abschiebungshaft etc.) inhaftiert.

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