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Pressemitteilungen 2008

16.11.2008 - Justizminister Geert Mackenroth fördert Zeugenbegleitprogramm

Auge in Auge mit dem Täter - Zeugenschutz ist Opferschutz

 


Justizminister Geert Mackenroth fördert Zeugenbegleitprogramm
Auge in Auge mit dem Täter - Zeugenschutz ist Opferschutz

Am 15. November 2008 gab Justizminister Geert Mackenroth auf der Jahrestagung des Sächsischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege in Görlitz (I)  den Startschuss für ein Zeugenbegleitprogramm im Freistaat Sachsen.

Justizminister Mackenroth: »Die Opfer von Straftaten sind oft die wichtigsten Zeugen. Sie müssen den Tätern im Prozess Auge in Auge gegenübertreten. Hier ist unsere Hilfe gefragt. Für das Jahr 2009 ist die Erhöhung der Fördermittel für die Straffälligen- und Opferhilfe um 100.000 € auf 500.000 € geplant. Wir werden mit den zusätzlichen Mitteln u.a. den Verein Opferhilfe Sachsen e.V. mit dem Aufbau eines Zeugenbegleitprogramms betrauen. Die Zeugenbegleitung soll insbesondere Kinder sowie Opfer von Gewalt- und Sexualstraftaten unterstützen.«

Die Zeugen sollen im Verlauf des Strafverfahrens möglichst frühzeitig über die Zeugenbegleitung in Kenntnis gesetzt werden. Die professionelle Begleitung der Zeugen soll Belastungen, die durch das Gerichtsverfahren entstehen können, minimieren und eine erneute Traumatisierung im Verlauf des Strafverfahrens vermeiden.

Der Verein Opferhilfe Sachsen e.V. ist seit über 10 Jahren Träger von Opferberatungsstellen in allen Landgerichtsbezirken des Freistaates Sachsen und verfügt über große Erfahrung in der professionellen Begleitung von Zeugen.

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(I)  An der Tagung des Landesverbandes für soziale Rechtspflege in Görlitz nahmen Vertreter und Mitarbeiter der freien Träger der Straffälligenhilfe teil. Der Justizminister betonte in seinem Grußwort zur Tagung, dass er zur Kontinuität in der Förderung der freien Straffälligenhilfe stehe, dass er aber auch neue Akzente im Bereich der Opferhilfe und insbesondere in der Zeugenbegleitung setzen wird.

 

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