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Pressemitteilungen 2009

28.10.2009 - Justizminister Dr. Jürgen Martens ist Schirmherr des Sächsischen Opferschutztages am 28. Oktober 2009 in Dresden

Justizminister Dr. Martens: »Der Schutz und die Rechte der Opfer von Verbrechen gehören nicht an den Rand, sondern ins Zentrum des Strafverfahrens.«

Am 28. Oktober 2009 begrüßte Justizminister Dr. Jürgen Martens die Teilnehmer des vom Verein WEISSER RING initiierten Sächsischen Opferschutztags im Plenarsaal des Rathauses der Landeshauptstadt Dresden.  Justizminister Dr. Martens: »Der Schutz und die Rechte der Opfer von Verbrechen gehören nicht an den Rand, sondern ins Zentrum des Strafverfahrens. Deshalb haben wir im Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP im Frei-staat Sachsen ausdrücklich eine stärkere Berücksichtigung der Opferinteressen im Straf-verfahren und den Ausbau der Beratungs- und Hilfsangebote für die Opfer von Straftaten vereinbart.«

Damit soll Opfern von Straftaten geholfen werden, unmittelbare Tatfolgen besser verarbeiten zu können. Sie sollen während des gesamten Strafverfahrens Begleitung und Hilfe erhalten. »Wir wollen, dass die Opfer von Gewalttaten die notwendige Unterstützung erhalten und unabhängig von Einkommen, Vermögen oder juristischer Vorbildung ihre Rechte wahrnehmen können«, so der Minister weiter.

Der Justizminister würdigte die Leistungen und Verdienste des WEISSEN RING. Die persönliche Betreuung nach einer Straftat, die Unterstützung im Umgang mit Behörden und die Möglichkeit der Gerichtsbegleitung sind ein nicht mehr wegzudenkendes Angebot für Opfer von Straftaten.

Für das Jahr 2010 sind im Justizhaushalt für die Straffälligen- und Opferhilfe Fördermittel im Umfang von 500.000 € eingeplant. Mit diesen Mitteln wird auch das sächsische Zeugenbegleitprogramm finanziert. Damit wird insbesondere die Begleitung und Unterstützung von Kindern sowie Opfern von Gewalt- und Sexualstraftaten im Strafprozess gewährleistet.

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