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Pressemitteilungen 2009

24.11.2009 - Wilfried Bernhardt wird neuer Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa

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Dr. Wilfried Bernhardt
(©Staatsministerium der Justiz und für Europa)

Das sächsische Kabinett hat heute mit Wirkung zum 1. Dezember 2009 die Ernennung von Dr. Wilfried Bernhardt zum neuen Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa beschlossen.

Staatsminister Dr. Jürgen Martens: »Wilfried Bernhardt ist ein hervorragender Jurist und ein echter Justizinsider. Er hat nicht nur seit vielen Jahren an herausgehobener Stellung Verantwortung für die deutsche Justizpolitik übernommen. Mit ihm gewinnt die sächsische Justiz zusätzlich einen bundes- und europaweit anerkannten IT- und Europaexperten. Durch seine herausragenden Qualifikationen ist er geradezu die Idealbesetzung des Amtschefs für das um die Zuständigkeiten Europa und Staatsmodernisierung aufgewertete sächsische Justizministerium. Ich freue mich sehr, dass er meinem Ruf nach Sachsen gefolgt ist.«

Dr. Wilfried Bernhardt wurde 1954 in Lübeck geboren. Seine juristische Ausbildung absolvierte er in Augsburg und Kempten und begann seine juristische Laufbahn 1981 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der juristischen Fakultät der Universität Trier. Er promovierte 1986 an der Universität Bayreuth. Von seiner ersten Stelle als Staatsanwalt in Augsburg wurde er zunächst an das Bundesministerium der Justiz abgeordnet, wohin er schließlich wechselte. Von 1987 bis 1990 war er Persönlicher Referent des damaligen Bundesministers der Justiz Hans A. Engelhard; 1991 Leiter des Kabinetts- und Parlamentsreferats unter Bundesjustizminister Klaus Kinkel. In den Jahren 1991 bis 1996 war er als Referatsleiter in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund u.a. für die Rechts- und Innenpolitik sowie für Informationstechnologie und Europapolitik sowie für die Koordinierung des Abstimmungsverhaltens des Landes im Bundesrat zuständig. Anschließend leitete er bis 1998 das Personalreferat im Bundesministerium der Justiz. Seit 1998 führte er die Unterabteilung ZB (Verwaltung) im Bundesministerium der Justiz. Dort war er u.a. für den Haushalt, das Justiziariat, für internationale Rechtsbeziehungen sowie für die Informationstechnologie zuständig. In den Jahren 1998/1999 managte er den Umzug des Bundesministeriums der Justiz von Bonn nach Berlin.

Dr. Bernhardt war vor seinem Wechsel nach Sachsen u.a. Sonderbeauftragter für die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs bei den Bundesgerichten und als deutscher Delegationsleiter bei den Verhandlungen zum Mehrländerprojekt der Strafregistervernetzung tätig. Außerdem leitete er 2007 als Co-Vorsitzender die EU-Ratsarbeitsgruppe »E-Justice« mit und wurde nach dem Ende der deutschen Ratspräsidentschaft Leiter der deutschen Delegation. Seit 2008 war Dr. Wilfried Bernhardt Ressortbeauftragter für Informationstechnologie des Bundesministeriums der Justiz und Mitglied des IT-Rates der Bundesregierung. Dr. Bernhardt ist verheiratet und hat drei Kinder.


 

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