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Pressemitteilungen 2009

03.12.2009 - Halbleitertechnologie für Europa unverzichtbar

Gemeinsame Pressemitteilung
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Europa

 

Die Unterstützung der Schlüsseltechnologien, die maßgeblich für die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft sind - dazu gehört auch die Halbleitertechnologie -, steht ab heute erstmals auf der Tagesordnung des EU-Wettbewerbsrates, dem Gremium der Wirtschaftsminister aller EU-Mitgliedstaaten. Am morgigen Freitag (4. Dezember) soll der Rat darüber beschließen.
 
»Die Halbleitertechnologie ist für Europa unverzichtbar«, so Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok. »Wir brauchen eine klare Strategie für diesen Bereich – von der Forschung und Entwicklung bis zur Produktion. Die Halbleitertechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts und muss deshalb im Fokus europäischen Handelns stehen. Der europaweit wichtigste Mikroelektronik-Standort Sachsen muss mehr Freiraum und die uneingeschränkte Unterstützung der EU erhalten.«
 
In einer Mitteilung vom 30. September dieses Jahres hatte die Europäische Kommission bereits ein entsprechendes Bekenntnis zu den Schlüsseltechnologien ausgedrückt.

Die Wissenschaftsministerin Prof. von Schorlemer erklärt die sächsischen Interessen: »Erforschung und Entwicklung von neuen innovativen Technologien ist der Schlüssel zu Wohlstand und Wachstum. Die Entwicklung neuer Schlüsseltechnologien, etwa im Bereich der Halbleiter, Mikro- und Nanoelektronik, Photonik oder auch der Biotechnologie ist sehr kostenintensiv und mit langen Forschungszeiten verbunden. Dem gegenüber stehen aber sehr kurze Fortschrittszyklen. Gerade erst marktreife Technologien sind schnell überholt. Gerade deshalb sind Schlüsseltechnologien unverzichtbar für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Europa. Nur gemeinsam schaffen wir es, den Standort Europa hier zu behaupten.«

»Ich gehe davon aus, dass der Rat morgen ein deutliches Bekenntnis zum Schlüsseltechnologiestandort Europa abgeben wird. Europas Stärke und wirtschaftliche Zukunft sind untrennbar verbunden mit der Fähigkeit, Schlüsseltechnologien zu entwickeln und zu nutzen. Hier muss Europa zusammenstehen, um sich im globalen Wettbewerb zu behaupten«, betont Europaminister Dr. Jürgen Martens.

Über die Entwicklung einer EU-Strategie für Schlüsseltechnologien hat heute auch der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates beraten. Sachsen hat dazu einen Antrag gestellt, der die Strategieentwicklung der EU-Kommission begrüßt.


 

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