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Pressemitteilungen 2010

03.05.2010 - Die Justizminister aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben heute die zentrale Frauenvollzugsanstalt Mitteldeutschlands in Chemnitz besucht

Sachsens Justizminister Dr. Jürgen Martens hat seine Kollegin Prof. Dr. Angela Kolb, Justizministerin des Landes Sachsen-Anhalt und den thüringischen Justizminister Dr. Holger Poppenhäger zur Besichtigung der zentralen Frauenvollzugsanstalt Mitteldeutschlands nach Chemnitz eingeladen. Seit rund einem halben Jahr werden strafgefangene Frauen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen nach Sachsen verlegt. Grundlage dafür ist eine Verwaltungsvereinbarung der drei Länder vom 20. November 2008. Darin ist ein gemeinsamer Strafvollzug der weiblichen Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz, Bereich Reichenhain, festgelegt worden. Seitdem erfolgt in Mitteldeutschland der Strafvollzug für Frauen zentral in Sachsen.

Justizminister Dr. Martens: »Die sächsische Justiz pflegt im Rahmen der Initiative Mitteldeutschland eine vertrauensvolle Partnerschaft mit den Nachbarländern Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die zentrale Vollzugsanstalt für strafgefangene Frauen aus den drei Bundesländern ist hierfür ein gutes Beispiel. Von Behandlungs-, über Ausbildungs- und Arbeitsmaßnahmen, bis hin zu einem eigenen Mutter-Kind-Haus: Die Justizvollzugsanstalt in Chemnitz bietet ein modernes und differenziertes Vollzugskonzept zur Resozialisierung der Gefangenen. Ich habe meine Kollegen nach Chemnitz eingeladen, damit sie sich gemeinsam mit mir vor Ort ein Bild von den Vollzugsbedingungen machen können.«

Nur ca. 5 % aller Gefängnisinsassen sind Frauen. Diese »geringe« Anzahl erschwert es, weibliche Gefangene differenziert unterzubringen und vielfältige Resozialisierungsmaßnahmen anzubieten. Darum haben die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Rahmen der »Initiative Mitteldeutschland« die zentrale Unterbringung der weiblichen Gefangenen in der JVA Chemnitz/Bereich Reichenhain vereinbart.

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