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Pressemitteilungen 2010

08.06.2010 - Einstieg in die elektronische Vorgangsbearbeitung: Erste papierlose Kabinettssitzung

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Kabinettspressekonferenz am 8. Juni 2010
(©SMJus)

Als eines der ersten Kabinette in Deutschland haben die sächsischen Minister in der heutigen Sitzung nicht mehr mit Papier, sondern ausschließlich mit moderner Technologie (Laptops/IT-Unterstützung) gearbeitet. Angeregt durch Staatsminister Dr. Martens wird dadurch ein medienbruchfreier elektronischer Prozess umgesetzt.

Dazu wurden im Vorfeld der heutigen Kabinettssitzung sämtliche Kabinettsvorlagen in den Ministerien erstmals vollständig elektronisch vorbereitet. Auch die das Kabinett vorbereitende »Vorkonferenz« der Staatssekretäre hat am Montag bereits »elektronisch« getagt. Anstelle der bisherigen Kabinettsordner haben die Staatsekretäre anschließend die vorbereitenden Unterlagen auf einem Speicherstick an ihre Minister übergeben.

Im Rahmen der Umsetzung des so genannten »E-Kabinetts« nutzen alle Minister dieselbe neue Technologie. Durch die Verständigung auf eine einheitliche Technik müssen keine individuellen Lösungen finanziert werden. Die elektronische Bearbeitung beschleunigt die Vorbereitungen und verkürzt Entscheidungswege.

Die Umsetzung des »E-Kabinetts« ist ein Auftakt. Sie ist eine von mehreren Aktivitäten des Freistaates, um die Leistungsfähigkeit der Verwaltung durch den Einsatz moderner IT-Technik auch in Zukunft zu erhalten. Um neben der Kabinettsarbeit die gesamten Verwaltungsprozesse in Zukunft medienbruchfrei elektronisch zu gestalten, ist die weitere Einführung der elektronischen Aktenführung und IT-gestützten Vorgangsbearbeitung für die Folgejahre vorgesehen. Dann lassen sich elektronische Anfragen oder Anträge von Bürgern und Unternehmen nahtlos in den Verwaltungsprozess integrieren. So können Verwaltungsdienstleistungen zeit- und ortsunabhängig angeboten werden.

Justizminister Dr. Jürgen Martens: »Die elektronische Kabinettsarbeit ist ein Anfang. Wir müssen noch viele Schritte auf dem Weg zur elektronischen Vorgangsbearbeitung vom Online-Antrag, bis zur elektronischen Zustellung der Entscheidung gehen. Wir wollen damit auch ein Signal setzen: Die Minister fordern nicht nur innovative und neue Arbeitsmethoden von den Verwaltungsmitarbeitern ein. Sie stellen ihre Arbeitsweise auch selbst um.«

 

 

 

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