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Pressemitteilungen 2010

01.10.2010 - Neuer Vorsitzender Richter am Sächsischen Landesarbeitsgericht

Justizminister Dr. Jürgen Martens hat Frank Heuwerth zum Vorsitzenden Richter am Landesarbeitsgericht ernannt.

Frank Heuwerth stammt aus Münster. Nach Absolvierung beider juristischer Staatsexamen folgte 1993 die Ernennung zum Richter auf Probe. Nach Stationen beim Amtsgericht und Arbeitsgericht Leipzig arbeitete er im Wege der Abordnung von August 1996 bis Dezember 1998 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesarbeitsgericht. Frank Heuwerth wurde 1996 zum Richter am Amtsgericht beim Amtsgericht Leipzig ernannt. 1998  ließ er sich an das Arbeitsgericht Leipzig versetzen. Nach Abordnungen an das Sächsische Landesarbeitsgericht und an das Sozialgericht Leipzig wird Frank Heuwerth mit Wirkung vom 1. Oktober 2010 an das Sächsische Landesarbeitsgericht versetzt und zum Vorsitzenden Richter am Landesarbeitsgericht ernannt.

Justizminister Dr. Jürgen Martens: »Mit Frank Heuwerth gewinnt die sächsische Justiz für das Landesarbeitsgericht einen erfahrenen und leistungsstarken Juristen, der sich in der Praxis hervorragend bewährt hat.«

Hintergrund:

Derzeit sind im höchsten sächsischen Arbeitsgericht, dem Landesarbeitsgericht in Chemnitz, 8 Richter beschäftigt. Zur sächsischen Arbeitsgerichtsbarkeit gehören die Arbeitsgerichte Chemnitz, Dresden, Leipzig, Zwickau und Bautzen, bei denen weitere 51 Richter tätig sind.
Die Arbeitsgerichtsbarkeit ist für Rechtsstreitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zuständig. Diese Streitigkeiten ergeben sich aus einem Arbeitsverhältnis oder betreffen das Bestehen oder Nichtbestehen eines Arbeitsverhältnisses. Daneben entscheiden die Arbeitsgerichte über eine Reihe von weiteren Streitfragen, die mit dem Arbeitsleben in Verbindung stehen. Das sind z.B. Auseinandersetzungen über die Rechtmäßigkeit von Streik und Aussperrung, Angelegenheiten der Betriebsverfassung (Wahl, Zusammensetzung und Aufgaben des Betriebsrats), die Anwendung von Tarifverträgen und von besonderen Schutzgesetzen zu Gunsten bestimmter Arbeitnehmergruppen, wie Schwerbehinderten, werdenden Müttern und Jugendlichen.


 

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