1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Pressemitteilungen 2010

25.10.2010 - EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn besucht erfolgreiche EU-Förderprojekte in Leipzig

Der EU-Kommissar für Regionalpolitik Dr. Johannes Hahn hat heute gemeinsam mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Sven Morlok und dem Staatsminister der Justiz und für Europa Dr. Jürgen Martens das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und das Stadtentwicklungsprojekt »Leipziger Osten« in Leipzig besucht. Ziel war es, dem für Regionalförderung zuständigen Kommissar zwei Beispiele erfolgreicher Förderpolitik in Sachsen zu zeigen, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt wurden.

Ein zentrales Thema der Gespräche mit EU-Kommissar Hahn war deshalb auch die Zukunft der Strukturfondsförderung in Sachsen. Die Vergabe dieser regionalen Fördergelder hängt maßgeblich vom Bruttoinlandsprodukt der betreffenden Region ab. Der Freistaat Sachsen profitiert davon im laufenden Förderzeitraum von 2007 - 2013 noch mit knapp 4 Mrd. Euro. Nicht zuletzt deshalb hat Sachsen in den letzten Jahren eine positive wirtschaftliche Entwicklung genommen. Diese Entwicklung des Freistaates hat aber auch zur Folge, dass Sachsen in der kommenden Förderperiode 2014 - 2020 nach den Förderrichtlinien nicht mehr zu den »ärmsten Regionen« der EU zählen und deshalb aus dieser Förderung herausfallen wird.

»Jetzt geht es darum, auch in der Übergangsphase noch eine angemessene Förderung für den Freistaat zu erreichen. Ich habe verdeutlicht, welche Auswirkungen ein abrupter Abfall der Strukturfondsförderung ab 2014 auf die begonnene erfolgreiche Entwicklung in im Freistaat Sachsen, aber auch in der Region Leipzig haben würde«, erklärte Staatsminister Dr. Martens.

»Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, ist ein gutes Beispiel für eine wirtschaftsnahe, anwendungsorientierte Forschungseinrichtung, die sich insbesondere dem Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in die Praxis verschrieben hat«, sagte Staatsminister Dr. Martens weiter. Die aktuelle bauliche Erweiterung des Instituts wurde neben Bundes- und Landesmitteln in Höhe von 14,8 Mio. Euro auch aus EFRE-Mitteln finanziert.

»Das Ziel einer sich weitgehend selbst tragenden Forschung ist im Freistaat Sachsen aber noch nicht erreicht. Um die Leistungsfähigkeit der sächsischen Forschungseinrichtungen nachhaltig zu stärken, bedarf es auch über 2013 hinaus deren Förderung«, betonte der Sächsische Staatsminister der Justiz und für Europa während eines Pressegesprächs nach dem Besuch der beiden Förderprojekte.

Im Rahmen des ebenfalls besuchten Stadtentwicklungsprojekts »Leipziger Osten« werden Maßnahmen mit Hilfe des EFRE durchgeführt, die die Infrastruktur und das Wohnumfeld verbessern, die Attraktivität des Stadtteils erhöhen und die Bürgerbeteiligung an der Stadtentwicklung steigern sollen. »Auch hier zeigt sich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, aber das Ziel noch nicht erreicht ist«, sagte Staatsminister Dr. Martens.


Weitere Information zu den besuchten Projekten unter

- http://www.izi.fraunhofer.de
- http://www.leipziger-osten.de

 

Marginalspalte

Presseservice

Pressesprecher Jörg Herold

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 5 64 15 10

Pressestelle Justizministerium

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 5 64 15 11
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 5 64 16 69
  • presse@smj.justiz.sachsen.de
©