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Pressemitteilungen 2012

26.06.2012 - Präsident des Landgerichts Bautzen im Ruhestand

Justizminister Dr. Jürgen Martens verabschiedet Konrad Gatz

 

 


Justizminister Dr. Jürgen Martens hat heute den Präsidenten des Landgerichts Bautzen Konrad Gatz mit Wirkung zum 30. Juni 2012 in den Ruhestand verabschiedet.

Justizminister Dr. Jürgen Martens: »Mit Konrad Gatz verabschieden wir einen verdienten Präsidenten in den Ruhestand, der das Landgericht Bautzen mit sicherer Hand und profunder Erfahrung geführt hat. Er hat über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren als Leiter verschiedener Gerichte die sächsische Justiz mit geprägt und dazu beigetragen, den guten Ruf unserer Gerichte zu begründen und zu erhalten. Für seine herausragenden Dienste in der sächsischen Justiz spreche ich ihm meinen Dank aus. Für den neuen Lebensabschnitt wünsche ich ihm Gesundheit und alles Gute.«

Konrad Gatz stammt aus Bamberg. Nach Absolvierung beider juristischer Staatsexamen begann er seine berufliche Laufbahn als Proberichter in Bayern. 1991 trat er in den sächsischen Justizdienst ein und war zunächst an den Kreisgerichten Flöha, Chemnitz-Land und Zwickau tätig. Nach einer Station beim Kreisgericht Werdau erfolgte 1993 die Ernennung zum Direktor des Amtsgerichts beim Amtsgericht Zwickau. Im Jahr 1997 wurde er zum Ministerialrat ernannt und an das Staatsministerium der Justiz versetzt. Seit Mai 2003 leitet Konrad Gatz das Landgericht Bautzen.

Im Mai 2005 wurde Konrad Gatz zum Stellvertreter eines berufsrichterlichen Mitglieds des Verfassungsgerichtshofes des Freistaates Sachsen gewählt. Seit März 2007 vertritt er die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes des Freistaates Sachsen.

Neben seinem juristischen Wirken engagiert sich Konrad Gatz stark bei der Förderung des 1992 ins Leben gerufenen Projekts „Kunst & Justiz“ (I), dessen Organisator er über viele Jahre war.

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(I) Um eine nach außen und innen offene Justiz zu zeigen, rief das Sächsische Staatsministerium der Justiz 1992 das Projekt  »Kunst & Justiz« ins Leben. Die sächsische Justiz stellt mit diesem Projekt die ca. 100 Justizbauten und deren künstlerische Ausgestaltung vor. Dauerleihgaben des Kunstfonds des Freistaats Sachsen sind bei Gerichten und Staatsanwaltschaften zu sehen, Ausstellungen, Lesungen und Konzerte werden dort veranstaltet. Künstlern wird Gelegenheit gegeben, ihre Gedanken und Werke vorzustellen; Besucher und Mitarbeiter der Justiz können mit ihnen hierüber ins Gespräch kommen.

 

 

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