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Pressemitteilungen 2012

26.07.2012 - Schuljahresende im Justizvollzug

Das Schuljahr ist beendet – Grund genug, um auch im sächsischen Justizvollzug Bilanz zur schulischen Bildung und den Schulabschlüssen zu ziehen.

Im Schuljahr 2011/2012 haben sich in den sächsischen Justizvollzugsanstalten 127 Gefangene den schulischen Abschlussprüfungen gestellt. Die Gefangenen mussten hierbei jeweils die gleichen Prüfungsaufgaben lösen wie die Schüler an den entsprechenden Schulen außerhalb des Justizvollzuges. 20 Gefangene erreichten den Hauptschulabschluss, 48 den qualifizierenden Hauptschulabschluss. 20 Gefangene schlossen die Schulausbildung mit dem Realschulabschluss ab und weiteren 23 Gefangenen konnte durch die erfolgreiche Absolvierung des Berufsvorbereitungsjahres der Hauptschulabschluss zuerkannt werden.

Justizstaatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt: »Schulische Bildung ist ein wesentlicher Baustein in unserem Beschäftigungskonzept. Bildung gibt den Inhaftierten eine berufliche Perspektive. Das mindert das Rückfallrisiko. Für die Gefangenen ist Bildung ein wichtiger Schritt auf dem Weg in ein Leben ohne Straftaten nach der Haftverbüßung.«

Im sächsischen Justizvollzug wurden im letzten Schuljahr 8 Haupt-
schul-, 2 Realschul- und 3 Berufsvorbereitungskurse angeboten (I). Den Unterricht erteilen überwiegend Anstaltspädagogen. Ergänzt wurde das Bildungsangebot durch Alphabetisierungskurse, Förderkurse zur Vorbereitung oder Begleitung beruflicher Bildungsmaßnahmen, zur Auffrischung von Allgemeinwissen oder zur Vermittlung spezieller Kenntnisse (z. Bsp. zum Umgang mit dem Computer) und zur Vorbereitung auf einen Schulabschluss.

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(I) Die Schulkurse finden in den Justizvollzugsanstalten Bautzen, Chemnitz, Torgau und Dresden sowie in der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen statt.

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