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Pressemitteilungen 2012

01.08.2012 - Neuer Präsident für das Sozialgericht Leipzig

Mit Wirkung zum 1. August 2012 wird Josef Bauer zum Präsidenten des Sozialgerichts Leipzig (I) ernannt.

Josef Bauer wurde 1955 in Neukirchen geboren. Nach Absolvierung beider juristischer Staatsprüfungen begann er seinen beruflichen Werdegang 1985 in Bayern. 1988 wurde er zum Staatsanwalt und 1989 zum Richter am Amtsgericht ernannt. Von 1992 bis 1996 war Josef Bauer als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München I tätig. Im August 1996 wechselte er – zunächst im Wege der Abordnung - in die sächsische Justiz. Nach Stationen bei den Amtsgerichten in Chemnitz und Hoyerswerda wurde Josef Bauer im Februar 1998 in den sächsischen Justizdienst versetzt und zum Direktor des Amtsgerichtes Hoyerswerda ernannt. Von 2002 bis 2005 leitete Josef Bauer als Vizepräsident das Amtsgericht Chemnitz. Nach einer weiteren Station beim Sächsischen Landessozialgericht erfolgte im November 2008 die Ernennung zum Vizepräsidenten des Landgerichts Chemnitz. Zeitweilig führte Josef Bauer kommissarisch das Amtsgericht Chemnitz.

Justizstaatsekretär Dr. Wilfried Bernhardt: »Ich freue mich, dass das So-zialgericht Leipzig mit Josef Bauer einen leistungsstarken Juristen gewinnt, der mit seinen herausragenden Fähigkeiten und ausgeprägten Erfahrungen bestens für das Präsidentenamt geeignet ist. Ich wünsche ihm für die Zu-kunft viel Erfolg.«


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(I) Beim Sozialgericht Leipzig sind 73 Mitarbeiter tätig, davon sind 27 Richter, 7 Mitarbeiter im gehobenen Dienst, 35 Mitarbeiter im mittleren Dienst und 4 Mitarbeiter im einfachen Dienst. Die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit entscheiden über Streitigkeiten in folgenden Angelegenheiten: gesetzliche Rentenversicherung, gesetzliche Unfallversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, soziale Pflegeversicherung, Künstlersozialversicherung, Vertrags(zahn)arztrecht, Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit (neben der Arbeitslosenversicherung zum Beispiel auch Insolvenzgeld), Grundsicherung für Arbeitsuchende, Sozialhilfe und Asylbewerberleistungsgesetz, soziale Entschädigung bei Gesundheitsschäden, unter anderem Kriegsopferversorgung, Soldatenversorgung, Impfschadensrecht, Gewaltopferentschädigung und bestimmte Angelegenheiten nach dem Schwerbehindertengesetz, sonstige staatliche Transferleistungen (Erziehungsgeld / Elterngeld).

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