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Pressemitteilungen 2013

18.06.2013 - Sachsens Europaminister Martens empfing heute Abgeordnete aus Bosnien und Herzegowina

Sachsens Europaminister Dr. Jürgen Martens empfing heute eine Delegation der Regionalparlamente aus Bosnien und Herzegowina, die von den beiden Parlamentspräsidenten angeführt wurde. Anlass des Besuchs der Parlamentarier in Dresden ist ein vom Parlamentarischen Forum Mittel- und Osteuropa e. V. veranstalteter Austausch zum Zweck der Vertiefung der interparlamentarischen Zusammenarbeit des Sächsischen Landtags mit den Regionalparlamenten in Bosnien und Herzegowina.


»Die Tatsache, dass sich heute Vertreter der früher verfeindeten Bevölkerungsgruppen der Bosniaken, Kroaten und Serben friedlich bei mir zum Gespräch eingefunden haben, zeigt, dass die Zeit der kriegerischen Auseinandersetzung lange überwunden ist. Bosnien und Herzegowina müssen nun die Chance nutzen, die sich aus dem mit der Europäischen Union geschlossenen Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen ergibt. Dazu ist es wichtig, die ethnischen Konflikte zu überwinden und Vertrauen zu einander zu gewinnen. Den beiden Regionalparlamenten kommt bei dieser Aufgabe eine Schlüsselrolle zu«, stellte Martens nach dem etwa einstündigen Gespräch mit den Abgeordneten fest.

Die beiden Entitäten Bosnien und Herzegowinas, die bosnisch-kroatische Förderation Bosnien und Herzegowina und die serbische Republik Srpska wurden im Ergebnis des Vertrags von Dayton 1995 gebildet. Beide Teilstaaten verfügen über eigene Parlamente und gegenüber dem Zentralstaat über eine hohe Eigenständigkeit, die über die Kompetenzen der deutschen Bundesländer hinausgeht.

 

 

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