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Pressemitteilungen 2006

06.10.2006 - Vollzugshilfe - eine Frage der Ehre

- Justizminister Mackenroth dankt den ehrenamtlichen Helfern im Strafvollzug -

»260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten derzeit im sächsischen Strafvollzug ehrenamtliche Hilfe. Das Ehrenamt ist für die Resozialisierung von Strafgefangenen von besonderer Bedeutung. Der engagierte Einsatz der ehrenamtlichen Helfer verdient deshalb Dank und Anerkennung,« erklärte Justizminister Geert Mackenroth.

»Die Wiedereingliederung von Strafgefangenen ist nicht nur eine Aufgabe des Staates, sondern auch der Gesellschaft. Die Bereitschaft von Bürgern zum ehrenamtlichen Engagement ist dabei ein sichtbares Zeichen für ein funktionierendes Gemeinwesen. Viele ehrenamtliche Mitarbeiter tragen mit ihrem Einsatz dazu bei, dass Gefangene nicht den Kontakt »nach draußen« verlieren und sich nach der Entlassung schnell in das Leben in Freiheit eingliedern können,« erläuterte der Minister weiter.

Ehrenamtliche Mitarbeiter ergänzen die Arbeit der Bediensteten im Strafvollzug. So betreuen sie die Gefangenen durch regelmäßige Besuche, organisieren Freizeitmaßnahmen oder begleiten sie vor und nach der Entlassung. Sie helfen ihnen bei der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche und vermitteln Beratung bei Suchtproblemen oder  Schuldenregulierung.

Weitere Informationen enthält die Broschüre des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz »Ehrenamtliche Mitarbeit im Strafvollzug«, die im Internet unter https://www.justiz.sachsen.de/ verfügbar ist.

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