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Pressemitteilungen 2006

20.10.2006 - Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten . . .

- Internet-Gerichtstafel informiert über Versteigerungstermine -

»Sachsens Gerichtsvollzieher haben im ersten Halbjahr 2006 insgesamt 285 Versteigerungstermine durchgeführt - das Angebot von gepfändeten Sachen reichte dabei von Möbeln und Elektrogeräten über Antiquitäten bis hin zu Kraftfahrzeugen,« erklärte Justizminister Geert Mackenroth. »Darüber hinaus veranstalten die sächsischen Amtsgerichte monatlich rund 1.000 Zwangsversteigerungstermine, bei denen Grundstücke und Wohnungseigentum oftmals unter dem Verkehrswert ersteigert werden können.«

»Versteigerungstermine bieten die Möglichkeit, z.B. eine Eigentumswohnung unter dem Verkehrswert zu kaufen. Aber auch hier gilt: Nur wer sich mit den Chancen und Risiken eines Versteigerungsverfahren vertraut macht, kann deren typische Risiken einschätzen und Fallstricke vermeiden. Interessenten sollten deshalb die Informationsangebote nutzen,« erläuterte der Minister.

Umfangreiche Informationen zu sachsenweiten Zwangsversteigerungsterminen (I) und Mobiliarversteigerungen der Gerichtsvollzieher (II) sind im Internet auf der Gerichtstafel unter www.justiz.sachsen.de abrufbar. Dort sind auch Hinweise zu den Versteigerungsbedingungen und dem Ablauf eines Termins für Bietinteressenten nachzulesen. Des weiteren gibt die Broschüre »Zwangsversteigerung - Immobilien ersteigern« einen Überblick zum Zwangsversteigerungsverfahren; sie ist beim Zentralen Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung (Anschrift: Hammerweg 30, 01127 Dresden; Tel.: 0351/2103671, -72; Fax: 0351/2103681; E-Mail: Publikationen@sachsen.de) und den Justizbehörden kostenlos erhältlich; zudem ist sie im Internet unter https://www.justiz.sachsen.de/ eingestellt.

I)  Bei folgenden Amtsgerichten sind Zwangsversteigerungsabteilungen eingerichtet: Dresden, Leipzig, Chemnitz, Görlitz, Bautzen, Zwickau.
(II) Der Gerichtsvollzieher hat vielfältige Aufgaben. Zu den wichtigsten Tätigkeiten gehören: Zwangsvollstreckung in bewegliche Sachen (Bsp.: Pfändung von Geld oder Wertsachen etc.); Abnahme der eidesstattlichen Versicherung;  Versteigerung von gepfändeten Gegenständen; Zustellung z. B. von Vergleichen, Vollstreckungsbescheiden oder wichtigen Erklärungen. Kann der Schuldner die beizutreibende Forderung nicht begleichen, ist der Gerichtsvollzieher berechtigt, Sachen beim Schuldner zu pfänden, soweit sie nicht unter den Pfändungsschutz fallen.

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