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Pressemitteilungen 2006

01.12.2006 - Ära Budewig endet

Bild

Staatsminister Geert Mackenroth, Klaus Budewig (links) und Ulrich Hagenloch (rechts)
(©Staatsministerium der Justiz)

- Justizminister Geert Mackenroth führt Ulrich Hagenloch in das Amt ein -

Justizminister Geert Mackenroth wird am Montag, den 4. Dezember 2006, in Dresden den scheidenden Präsidenten des Oberlandesgerichts Klaus Budewig in den Ruhestand verabschieden. Zugleich wird er mit dem Festakt Budewigs Nachfolger, den bisherigen Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts Ulrich Hagenloch, in das Amt einführen.

Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen sind herzlich willkommen. Der Termin ist besonders für die Bildberichterstattung geeignet.
Ein Foto mit Staatsminister Geert Mackenroth, Klaus Budewig (links) und Ulrich Hagenloch (rechts) befindet sich in der Anlage.

Termin:  Montag, den 04. Dezember 2006, 13:00 Uhr
Ort:   Oberlandesgericht Dresden, Roter Saal
Schloßplatz 1, 01067 Dresden

Justizminister Geert Mackenroth: »Die Ära Budewig hat die Justiz in Sachsen maßgeblich geprägt. Über elf Jahre lang hat Klaus Budewig mit sicherer Hand und Feingefühl die sächsische Zivil- und Strafgerichtsbarkeit geführt. Das Oberlandesgericht steht heute gleichsam stellvertretend für die funktionierende Justiz in Sachsen¹.  Der »Chef« Budewig zeichnete sich durch herausragende fachliche Kompetenz und ausgeprägte Führungsstärke, durch Tatkraft, Verlässlichkeit und besondere Befähigung für Verwaltungs- und Organisationsaufgaben aus. Mit seinem Berufsethos war Herr Budewig stets Ansporn und Vorbild für »seine» Richter und Mitarbeiter. Ich danke ihm für seine außergewöhnliche Lebensleistung im Dienst der sächsischen Justiz und wünsche ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand alles Gute.

Die Amtsübergabe wahrt eine Kontinuität auf hohem Niveau: Ulrich Hagenloch ist für das neue Amt aufgrund seiner Persönlichkeit, seiner fachlichen Qualifikation sowie seiner hohen sozialen Kompetenz ausgezeichnet geeignet und aufgrund langjähriger Erfahrung bereits bestens mit der Gerichtsbarkeit und dem Oberlandesgericht vertraut. Für die neue Herausforderung wünsche ich ihm viel Erfolg.«

Klaus Budewig wurde am 11. November 1941 in Höhrgrenzhausen / Rheinland-Pfalz geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und den beiden juristisches Staatsexamina trat er 1969 in die bayerische Justiz ein. Mit Wirkung vom 9. Juni 1972 wurde er zum Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Coburg ernannt. 1972 wechselte er auf die Richterbank beim Landgericht Coburg. Im Alter von nur 36 Jahren wurde er 1977 zum Richter am Oberlandesgericht Bamberg befördert. 1980 folgte die Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Coburg. 1986 übernahm er die Leitung des Amtsgerichts Bayreuth, ehe 1993 die Ernennung zum Präsidenten des Landgerichts Coburg folgte. Mit Wirkung vom 1. August 1995 wurde Klaus Budewig zum Präsidenten des Oberlandesgerichts Dresden ernannt. Seit 1996 war er Vizepräsident des Sächsischen Verfassungsgerichtshofes; seit Mai 2005 ist er dessen Präsident.

Ulrich Hagenloch wurde am 27. Mai 1952 in Neckarhausen geboren. 1978 trat er in den Justizdienst des Landes Baden-Württemberg ein. Von 1979 bis 1982 wurde er an das Justizministerium in Stuttgart abgeordnet. 1982 folgte die Ernennung zum Richter am Landgericht Rottweil. Nach Abordnungen an das Oberlandesgericht Stuttgart und den Bundesgerichtshof wurde Ulrich Hagenloch 1989 zum Richter am Oberlandesgericht Stuttgart ernannt. Im März 1992 wechselte er in die sächsische Justiz und wurde zum 01. Januar 1993 zum Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts Dresden ernannt.

¹ Heute verfügt das Oberlandesgericht Dresden über 18 Zivilsenate, drei Strafsenate, einen Senat für Baulandsachen, einen Vergabesenat, einen Kartellsenat, einen Landwirtschaftssenat, das Disziplinargericht für Notare, einen Senat für Steuerberatersachen, den Dienstgerichtshof für Richter, das Landesberufsgericht für Heilberufe und das Landesberufsgericht für Architekten. Am Sitz des OLG ist zudem der Anwaltsgerichtshof ansässig. Zum Oberlandesgericht Dresden gehören die Landgerichte Bautzen, Chemnitz, Dresden, Görlitz, Leipzig und Zwickau und insgesamt 30 Amtsgerichte

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