1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Pressemitteilungen 2007

17.01.2007 - Neues Fachgerichtszentrum feierlich eingeweiht

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsministerien der Justiz und der Finanzen

Heute hat Justizminister Geert Mackenroth das neue Fachgerichtszentrum Dresden eingeweiht. Damit wurde nach zweijähriger Bauzeit unter Leitung des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) ein Vorhaben abgeschlossen, das für die sächsische Justiz in dieser Art ein Novum ist. Denn zukünftig werden in dem neuen Zentrum drei Gerichte unter einem Dach vereint sein: Das Verwaltungs-, das Arbeits- und das Sozialgericht, die bisher an verschiedenen, z.T. angemieteten Standorten über das Stadtgebiet verteilt waren.

»Die räumliche Zusammenführung dreier Fachgerichte symbolisiert über die Grenzen der Prozessordnungen hinweg die gemeinsame Verpflichtung, zur Akzeptanz unseres demokratischen Rechtsstaats beizutragen. Das stärkt auch den für die Wirtschaft wichtigen Standortfakor Recht. Ich bin zudem zuversichtlich, dass die kurzen Wege und der fachliche Austausch zwischen den Gerichten dazu beitragen können, die hohe Qualität der sächsischen Justiz noch weiter zu steigern,« erklärte Justizminister Geert Mackenroth.

Im Rahmen einer Feierstunde übergab der zuständige Abteilungsleiter im Finanzministerium, Wolf Karl Reidner, den sanierten Gebäudekomplex an Justizminister Geert Mackenroth. Das Fachgerichtszentrum Dresden ist auf dem Areal der ehemaligen Albertstadt gelegen. Die zwei denkmalgeschützten Kasernen (»Kleine Kaserne« und »Große Kaserne«), in denen das Fachgerichtszentrum untergebracht ist, sind Teil der Garnisonsstadt, die nach König Albert benannt wurde. Bis 1992 wurde die gesamte Liegenschaft für militärische Zwecke genutzt. Erst danach -ab 1993- wurde eine Umnutzung möglich.

Der Freistaat Sachsen investierte in dieses Vorhaben 15,2 Millionen Euro. Auf mehr als 5.000 Quadratmetern Hauptnutzfläche sind nicht nur die Büros der 182 Mitarbeiter der verschiedenen Gerichtsbarkeiten untergebracht, sondern auch Sitzungssäle, Beratungsräume und Wartebereiche. Von allen gemeinsam genutzt werden Bibliothek, Archive und eine Cafeteria. Die sich hieraus ergebenden Synergieeffekte sind beachtlich.

Um diese gemeinsame Nutzung zu gewährleisten, wurde der einst abgerissene östliche Anbau an der Großen Kaserene wiederhergestellt. Über einen Durchgang sind nun beide Kasernen miteinander verbunden. Zu den Besonderheiten während der Bauausführung sagte Reidner: »Wegen der Beräumung des Taubenkots und der Schwammbekämpung in der »Kleinen Kaserne« mussten alle Holzbalkendecken und das Mauerwerk saniert und Holztüren und Fenster erneuert werden. Für die »Große Kaserne« ist die Verstärkung der Deckentragfähigkeit und die Vertiefung der Fundamente wegen zu geringer Raumhöhen markant«.

Abschließend wurde allen am Bau Beteiligten -den Planern und Architekten, den Bau- und Ausbaufirmen und den Mitarbeitern des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement- für ihre Arbeit und ihr Engagement gedankt.

Marginalspalte

Presseservice

Pressesprecher Jörg Herold

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 5 64 15 10

Pressestelle Justizministerium

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 5 64 15 11
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 5 64 16 69
  • presse@smj.justiz.sachsen.de
©