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Pressemitteilungen 2007

05.08.2007 - So wenig ausländische Gefangene wie nie zuvor

Der Anteil der ausländischen Gefangenen in den sächsischen Haftanstalten ist in den letzten Jahren stetig gesunken: War 1997 noch fast jeder vierte Gefangene ausländischer Herkunft, beträgt die aktuelle Quote nur 12,5 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 14,6 Prozent.(1) 

Von den am 01. August 2007 insgesamt im Freistaat Sachsen inhaftierten 3.805 Personen  waren 476 Gefangene ausländischer Herkunft.(2) Bei den Untersuchungsgefangenen hat sich der Ausländeranteil seit dem Vorjahr von 37,7 auf 25,7 Prozent reduziert, bei den Strafgefangenen von 13,2 auf 11,8 Prozent. Von den 398 Jugendstrafgefangenen am 01. August 2007 waren 18 ausländischer Nationalität. Dies entspricht einer Quote von 4,5 %.
 
Die ausländischen Gefangenen gehören insgesamt 54 Nationen an. Der größte Teil von ihnen kommt aus Polen (13,7 %), gefolgt von Vietnam (11,8 %), Algerien (10,7 %) und Tschechien  (10,5 %).

Justizminister Geert Mackenroth: »Die Zahlen widerlegen einmal mehr eindrucksvoll den Pauschalverdacht der steigenden »Ausländerkriminalität«, den die Populisten rechtsextremer Parteien immer wieder streuen.«

 

(1) 2001: 22,3 %, 2005: 17,8 %
(2) Zum 01. August 2007 befanden sich 3.805 Gefangene im sächsischen Justizvollzug. Davon waren 2.771 Strafgefangene und 398 Jugendstrafgefangene. 471 Gefangene saßen in Untersuchungshaft. Acht Verurteilte befanden sich in Sicherungsverwahrung. 157 Personen waren aus sonstigen Gründen (Jugendarrest, Abschiebungshaft etc.) inhaftiert.

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