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Pressemitteilungen 2007

10.08.2007 - Beschäftigungssituation der Gefangenen verbessert

Justizminister Geert Mackenroth: Gefangenenarbeit nutzt allen

Im sächsischen Justizvollzug waren im ersten Halbjahr 2007 durchschnittlich 1.425 Gefangene in den Wirtschafts-, Eigen- und Unternehmerbetrieben sowie im Rahmen gemeinnütziger Arbeit beschäftigt. Zudem nahmen durchschnittlich 744 Gefangene an Hauptschul-, Realschul- und Berufsvorbereitungskursen sowie verschiedenen Förderkursen (Alphabetisierungskurse; Unterricht zur Vermittlung von PC-Kenntnissen u.a.) teil. Im Verhältnis zur Gesamtbelegung stieg damit die Beschäftigungsquote von 50,5 % im Vorjahr auf nunmehr 55,1 %.

»Eine sinnvolle Beschäftigung der Straftäter fördert ihre Resozialisierung. Die Gefangenen gewöhnen sich so an einen regelmäßigen Tagesablauf und werden bestmöglich auf ein straffreies Leben in Freiheit vorbereitet«, erklärte Justizminister Geert Mackenroth. Der Einsatz von Gefangenen in Eigen- und Unternehmerbetrieben hat im ersten Halbjahr 2007 Einnahmen in Höhe von über 2,2 Mio. Euro erreicht.¹ »Mit der Arbeit, zu der die Gefangenen durch Gesetz verpflichtet sind, soll kein Gewinn erzielt werden. Wirtschaftlich ergiebige Arbeit dient vielmehr dazu, die Kosten zu senken, die vom Steuerzahler für die Gefängnisse aufzubringen sind«, so der Minister weiter.

Die sächsischen Justizvollzugsanstalten bieten ihre Erzeugnisse auch im Internet an. Unter der Internetadresse www.gitterladen.de können die Angebote eingesehen und bestellt werden. Die Angebotspalette des virtuellen »Gitterladens« reicht dabei von Grillzubehör, Hand- und Saunatüchern über Räuchermännchen und Schachfiguren bis hin zu Büromöbeln und Kinderlaufgittern.

¹  Das waren im Verhältnis zu den Gesamteinnahmen im Jahr 2006 erst 30 %. Erfahrungsgemäß steigen die Einnahmen in den letzten Quartalen des Jahres. Die Gesamteinnahmen im Haushaltsjahr 2006 erreichten mit 7,5 Mio. Euro das bisher beste Ergebnis.

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