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Mitteilung über den Ausgang des Verfahrens

Auf Antrag wird das Ergebnis des Verfahrens dem Verletzten mitgeteilt. Außerdem können bei der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht Auskünfte und Abschriften aus den Akten beantragt werden. Dieser Antrag ist zu begründen. Akteneinsicht erfolgt jedoch nur über einen bevollmächtigten Rechtsanwalt.

In den in § 395 StPO genannten Fällen (Nebenklage) bedarf es der Darlegung eines berechtigten Interesses nicht. Die Akteneinsicht ist zu versagen, soweit überwiegende schutzwürdige Interessen des Beschuldigten oder anderer Personen entgegenstehen. Darüber hinaus kann die Akteneinsicht versagt werden, soweit der Untersuchungszweck gefährdet erscheint oder durch sie das Verfahren erheblich verzögert würde.