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Beratungshilfe

Nach dem Beratungshilfegesetz wird für die Wahrnehmung von Rechten außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens Beratungshilfe gewährt, wenn der Rechtsuchende

  • die erforderlichen Mittel nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht aufbringen kann,
  • ihm keine anderen zumutbaren Möglichkeiten für eine Hilfe zur Verfügung stehen und
  • die Wahrnehmung der Rechte nicht mutwillig ist.

Die Beratung kann entweder durch Rechtsanwälte oder durch das Amtsgericht gewährt werden. Dort werden weitere Auskünfte zur Beratungs- und Prozesskostenhilfe erteilt. Erforderlich ist ein entsprechender Antrag. Diesem beizufügen sind Nachweise über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wie z.B.

  • Verdienstbescheinigung,
  • Arbeits- bzw. Sozialhilfebescheid,
  • Mietvertrag, usw.

 

Verfahrensbeschreibungen: