Staatsanwaltschaft Chemnitz - Zahlen und Fakten
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Zahlen und Fakten

Zuständigkeitsbereich

Der Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Chemnitz erstreckt sich infolge der im Freistaat Sachsen 2008 durchgeführten Kreisreform seit dem 01.08.2008 auf die

  • Stadt Chemnitz und

die Landkreise

  • Mittelsachsen und
  • Erzgebirge

mit insgesamt etwas mehr als 908.000 Einwohnern (Statistisches Landesamt Stand 31.12.2015: 908.760) und mit einer Fläche von 4.162,62 km².

 

Für die Stadt Chemnitz ist das Amtsgericht Chemnitz zuständig.

Im Landkreis Mittelsachsen gibt es die Amtsgerichte

  • Döbeln und
  • Freiberg.

Die Amtsgerichte

  • Aue und
  • Marienberg

liegen im Erzgebirgskreis.

Sitzungsvertretung bei Gericht

Neben der Verfahrensbearbeitung der Verfahren nehmen die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte bei diesen Amtsgerichten die Sitzungsvertretung in Strafsachen in erster Instanz wahr.

Das Landgericht Chemnitz ist – für den ganzen Zuständigkeitsbereich – in der zweiten Instanz für Rechtsmittel gegen Entscheidungen der genannten Amtsgerichte sowie in bedeutenden Strafsachen in erster Instanz zuständig.

Bei größeren Wirtschaftsstrafsachen ist die Staatsanwaltschaft Chemnitz auch für den Bereich der Staatsanwaltschaft Zwickau zuständig.

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz

In der Staatsanwaltschaft Chemnitz verrichten insgesamt
178 Beschäftigte und davon 69 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte (Stand 31.12.2017) ihre Arbeit.
Die insbesondere den Staatsanwältinnen und Staatsanwälten im Einzelnen vom Behördenleiter zugewiesenen Aufgaben ergeben sich aus dem Geschäftsverteilungsplan.
Die Staatsanwaltschaft ist insofern in neun Abteilungen untergliedert.

Verfahren bei der Staatsanwaltschaft

Im Jahr 2017 waren insgesamt

  • 40.515 Verfahrenseingänge gegen bekannte und
  • weitere 25.807 Verfahrenseingänge gegen unbekannte Täter in Strafsachen sowie
  • 2.832 Ordnungswidrigkeitsverfahren zu verzeichnen.

Die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erledigten 40.645 Verfahren gegen bekannte Täter.

Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer eines Verfahrens betrug 1,2 Monate.