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Hinweise zum Infinusverfahren

Hinweise zum Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden betreffend die INFINUS-Firmengruppe (Stand: 08.07.2015)

 

Die Staatsanwaltschaft hat am 07.07.2015 im INFINUS-Verfahren gegen sechs Beschuldigte Anklage zur großen Wirtschaftsstrafkammer beim Landgericht Dresden erhoben. Die Anklage beschränkt sich auf diejenigen Anleger, die nach dem 01.01.2011 erstmalig Orderschuldverschreibungen bzw. Nachrangdarlehen der Future Business KG a. A. (FuBus KG) gezeichnet haben.

Alle bei der FuBus KG vor dem 01.01.2011 gezeichneten Anlagen sowie alle ab dem 01.01.2011 prolongierten (stehengelassenen) Anlagebeträge und alle gezeichneten (Zweit-)Anlagen in OSV bzw. Nachrangdarlehen, ferner alle bei der FuBus KG gezeichneten Genussrechte und alle bei weiteren Unternehmen der INFINUS-Gruppe gezeichneten OSV, Genussrechte sowie Nachrangdarlehen wurden dagegen im Rahmen der Anklageerhebung gem. § 154a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 StPO von der Strafverfolgung ausgenommen.

Die geschädigten Anleger, die nach dem 01.01.2011 erstmalig Orderschuldverschreibungen bzw. Nachrangdarlehen der Future Business KG a. A. gezeichnet haben, werden auf die prinzipiell bestehende Möglichkeit des Adhäsionsverfahrens nach den §§ 403 ff StPO hingewiesen.

Mit der Anklageerhebung geht die Zuständigkeit für die Gewährung von Akteneinsicht nach den §§ 406e, 475 StPO auf das Landgericht Dresden über.

Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten wird auf die anlässlich der Anklageerhebung veröffentlichte Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Dresden verwiesen.

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