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Pressemitteilungen aus dem Jahr 2014

    03.12.2014 - Erneuter Erfolg im Kampf gegen den Buntmetalldiebstahl

    Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Kupfer "GEG Kupfer" nimmt sechs Tatverdächtige fest und stellt große Mengen an Buntmetall und Beweismitteln sicher.


    Seit Dezember des Jahres 2013 führte die gemeinsame Ermittlungsgruppe des Landeskriminalamtes Sachsen und der Polizeidirektion Leipzig unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Leipzig ein Komplexverfahren wegen des gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls von Kupfermaterial und Werkzeugen gegen eine bundesweit agierende Tätergruppierung, welche aus bis zu 15 Personen besteht. Bei den Mietgliedern der bandenmäßig organisierten Gruppe handelt es sich um rumänische Staatsangehörige.

    Im Ergebnis intensiver Ermittlungen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt dieser in wechselnder Zusammensetzung handelnden Tätergruppierung bisher ca. 30 Einzelfälle mit einem Schaden von ca. 500.000,00 Euro für die betroffenen Firmen zugeordnet werden.

    Am 1. Dezember 2014 gelang es im Zusammenwirken von Spezialkräften des Landeskriminalamtes Sachsen und Beamten der Polizeidirektion Leipzig sechs Tatverdächtige (im Alter von 16 bis 26 Jahren) auf frischer Tat vorläufig festzunehmen. Im Zuge des Einsatzes wurden in unmittelbarer Folge mehrere Wohnungen und eine Firma durchsucht, welche sich überwiegend im Großraum Leipzig befanden. Auch sechs Fahrzeuge (drei PKW und drei Transporter wurden durchsucht und umfangreiches Diebesgut sichergestellt.

    Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Leipzig erließ am 01.Dezember 2014 gegen die Beschuldigten antragsgemäß Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des schweren Bandendiebstahls bzw. des Diebstahls in einem besonders schweren Fall. Die Beschuldigten befinden sich nunmehr alle in Untersuchungshaft.

    Die Ermittlungen der gemeinsamen "Ermittlungsgruppe Kupfer" dauern zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an. Weitere Auskünfte sind daher derzeit nicht möglich.

    Dr. Michaelis, Präsident des Landeskriminalamtes Sachsen:
    "Der organisierte Diebstahl von Buntmetallen ist ein sehr lukratives Geschäft, welches von professionell geführten Banden getätigt wird und bei den Betroffenen erheblichen Schaden verursacht. Die Aufklärung und der  Tatnachweis gestalten sich schwierig und aufwendig. Der Wahl und dem Einsatz geeigneter strafprozessualer Mittel und entsprechender Technik kommt hier eine ganz besondere Bedeutung und ein Indiz für die gute Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden im Freistaat Sachsen."

    Bernd Merbitz, Leiter der Polizeidirektion Leipzig:
    "Ich gratuliere den Ermittlern zu diesem Erfolg. Obwohl wir das komplette Ausmaß des entstandenen Schadens wohl noch gar nicht kennen, ist es bereits jetzt erschreckend. Gleichzeitig sind die lockenden Gewinnspannen mit Sicherheit auch für andere Diebe attraktiv. Ich zweifel deshalb nicht daran, dass uns dieses Kriminalitätsphänomen auch künftig beschäftigen wird, Umso wichtiger ist eine funktionierende Zusammenarbeit der unterschiedlichen Ermittlungsbehörden. Das vorliegende Beispiel lässt mich diesbezüglich optimistisch in die Zukunft blicken."

    13.11.2014 - Medieninformation des Bundeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Leipzig

    Die Staatsanwaltschaft Leipzig und das Bundeskriminalamt teilen mit:

    Erfolgreicher Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel:
    Sicherstellung von 2,9 Tonnen Crystal-Grundstoff (Chlorephedrin)


    Nach mehrmonatigen Ermittlungen hat das Bundeskriminalamt (BKA) unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Leipzig mit Unterstützung des Landeskriminalamtes Sachsen, der Polizeidirektion Leipzig, der Polizei in Thüringen, dem Zollfahndungsamt Dresden und den tschechischen Behörden Anfang November einen Rauschgifthändlerring in Leipzig und Prag zerschlagen. Es wurden 2,9 Tonnen der Chemikalie Chlorephedrin sichergestellt. Diese Menge ist zur Herstellung von circa 2,3 Tonnen Methamphetamin (Crystal) mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von 184 Millionen Euro geeignet.

    Die Ermittler durchsuchten am 05. und 08. November 19 Wohn- und Geschäftsobjekte in Leipzig und nahmen sieben Personen fest. Dabei wurden Bargeld, Munition, gestohlene Ausweisdokumente und dutzende Mobiltelefone sichergestellt. Zehn Kilogramm des Chlorephedrins hatte die kriminelle Bande bereits für den Abtransport in die Tschechische Republik vorbereitet.

    Zeitgleich ist am 05. November in Leipzig ein mutmaßlicher Abnehmer der Bande festgenommen worden. In dessen Umfeld wurden weitere fünf Objekte durchsucht und verschiedene Beweismittel sichergestellt.
    Die tschechischen Ermittler nahmen am 08. November in dem dort geführten Ermittlungsverfahren sieben weitere Personen der Rauschgiftorganisation fest und stellten dabei Schusswaffen und Bargeld sicher.

    Hauptbeschuldigter ist ein 32-jähriger Chemie- und Pharmahändler aus Leipzig. Dieser hatte sich die zur Methamphetaminherstellung geeignete Chemikalie Chlorephedrin eigens im europäischen Ausland produzieren und nach Deutschland liefern lassen. Gegenüber den Behörden täuschte der Beschuldigte die Vernichtung der Substanz vor, um sie dann illegal zur Rauschgiftproduktion weiterverkaufen zu können.

    Im Zuge von Finanzermittlungen stellte das BKA im Rahmen der Vermögensabschöpfung insgesamt 600.000 Euro sicher.

    Im Verlauf der Ermittlungen wurde der Transport der Chemikalie durch eine bandenmäßig strukturierte Gruppierung in Mengen zwischen zehn und zwanzig Kilogramm in die Tschechische Republik festgestellt. Die Substanz wurde dort in illegalen Rauschgiftlaboren zur Herstellung der Droge Crystal verwendet. Ein Teil des so produzierten Rauschgiftes wurde schließlich wieder nach Leipzig geliefert und dort an Zwischenhändler und Konsumenten verkauft.

    Bei einer Sicherstellung von vier Kilogramm Crystal im Oktober 2014 war es Beamten des BKA bereits gelungen, den direkten Zusammenhang zwischen der Weitergabe der Chemikalie und der Herstellung der Droge nachzuweisen.

    Der Handel mit Chlorephedrin ist grundsätzlich erlaubt, die Chemikalie wird aber legal nur zu Forschungs- und Versuchszwecken genutzt.

    BKA-Präsident Jörg Ziercke: „Crystal macht schnell abhängig und ist extrem gefährlich. In Anbetracht einer Gesamtsicherstellungsmenge von rund 80 Kilogramm Crystal im Jahr 2013 stellt die Sicherstellung von fast drei Tonnen des zur Metamphetamin-Herstellung geeigneten Chlorephedrins einen bedeutenden Ermittlungserfolg dar. Er belegt erneut die internationale Vernetzung des organisierten Rauschgifthandels und die Größe der kriminellen Gewinne, die hier erzielt werden. Wurden Chemikalien für die illegale Rauschgiftproduktion in großen Mengen bislang fast ausschließlich aus China bezogen, stellt dieser Fall einer Grundstoffproduktion durch einen deutschen Staatsangehörigen in Europa und deren Schmuggel in die Tschechische Republik ein Novum dar. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den tschechischen Behörden zeigt deutlich, wie notwendig und unerlässlich eine konsequente internationale Polizeikooperation ist.“

    Einladung für Pressevertreter:
    Am 13. November besteht in der Zeit von 12:00 – 13:00 Uhr die Möglichkeit für Film- und Fotoaufnahmen im Bundeskriminalamt, Tränkweg, 65193 Wiesbaden.
    Der Präsident des BKA, Jörg Ziercke, und der stellvertretende Leiter der tschechischen Nationalen Antidrogen-Zentrale (NPC), Peter Kočí, stehen von 12.30 – 13.00 Uhr für O-Töne zur Verfügung.

    Anmeldungen nimmt die BKA-Pressestelle unter der Telefonnummer 0611/55-13083 entgegen.

    Presseauskünfte:
    Staatsanwaltschaft Leipzig: 0341/2136757
    BKA-Pressestelle: 0611/5513083

    16.09.2014 - Anklage nach Tötungsdelikt in Frohburg erhoben

    Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat gegen einen 23-jährigen Mann aus Frohburg Anklage wegen des Tatvorwurfs des Mordes und der Vergewaltigung zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Leipzig erhoben.


    Dem Angeschuldigten liegt im Ergebnis der umfangreichen Ermittlungen zur Last, am 07.06.2014 in den frühen Morgenstunden eine 19-jährige Frau aus Frohburg, mit der er zusammen eine Diskothek besucht hatte, sexuell missbraucht und getötet zu haben.

    Einzelheiten zum mutmaßlichen Tatgeschehen und zu möglichen Motiven und Hintergründen für die dem Angeschuldigten zur Last gelegten Taten können nicht genannt werden, da dies der Erörterung in der Hauptverhandlung vorbehalten ist.   

    Der Angeschuldigte hat in seiner Vernehmung gestanden, die 19-Jährige getötet zu haben und Angaben zum Tatablauf gemacht.

    Der Angeschuldigte befindet sich nach seiner vorläufigen Festnahme vom 09.06.2014 seit dem 10.06.2014 auf der Grundlage eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters am Amtsgericht Leipzig ununterbrochen in Untersuchungshaft.

    Anfragen zum weiteren Fortgang des Strafverfahrens werden an die Pressestelle des Landgerichts Leipzig erbeten.

    Auf die gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Leipzig und der Polizeidirektion Leipzig vom 10.06.2014 zum Erlass des Haftbefehls in vorliegender Sache wird ergänzend Bezug genommen.

    10.06.2014 - Haftbefehl nach Tötungsdelikt

    Der Ermittlungsrichter hat heute gegen einen 23-jährigen Mann aus einem Frohburger Ortsteil Haftbefehl erlassen. Gegen ihn liegt der dringende Tatverdacht des Mordes vor, weswegen die Untersuchungshaft angeordnet wurde.


    Dem am 09.06.2014 vorläufig festgenommenen Beschuldigten wird zur Last gelegt, die 19-jährige Jasmin K. aus Frohburg getötet zu haben. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen der beiden Bekannten, mit denen die Getötete in der Nach vom 6. auf den 7. Juni 2014 eine Diskothek besucht haben soll.

    Die Obduktion der Getöteten wurde am heutigen Tag durchgeführt. Diese bestätigte die Identität des Opfers. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion wurde die Getötete Opfer eines Gewaltverbrechens.

    Auskünft zu weiteren Einzelheiten können derzeit nicht mitgeteilt werden.

    Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei werden mit Hochdruck fortgesetzt.

    Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Leipzig und der Polizeidirektion Leipzig

    09.06.2014 - Weibliche Leiche gefunden

    Ort: Frohburg, Ortsverbindung zwischen Tautenhain und Hopfgarten
    Zeit: 09.06.2014, gegen 12.00 Uhr

    Heute Mittag wurde der PKW Skoda Fabia, mit welchem die als vermisst gemeldete Jasmin Kunath (19)


    am 06.06.2014 unterwegs war und nach dem gefahndet wurde, aufgefunden. In diesem Zusammenhang fanden Polizeibeamte eine weibliche Leiche, deren Identität noch nicht geklärt ist. Die Frau wurde wahrscheinlich Opfer eines Tötungsdeliktes. Die Leiche ist in die Rechtsmedizin überführt worden. Dort erfolgt die Sektion. Die Ermittlungen dauern an.

    Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Leipzig und der Polizeidirektion Leipzig

    04.03.2014 - Anklage nach Mord an Tagesmutter erhoben

    Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat gegen einen 24-jährigen Mann aus Leipzig wegen des Tatvorwurfs des Mordes und des besonders schweren Raubes mit Todesfolge Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Leipzig erhoben.


    Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat gegen einen 24-jährigen Mann aus Leipzig wegen des Tatvorwurfs des Mordes und des besonders schweren Raubes mit Todesfolge Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Leipzig erhoben.

    Dem Angeschuldigten wird im Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen zur Last gelegt, am 09.10.2013 eine  64-jährige Frau in deren Wohnung in der Leipziger Südvorstadt getötet und sodann Geld und Wertgegenstände der Getöteten entwendet zu haben. Bei dem Opfer handelt es sich um die Mutter der ehemaligen Lebensgefährtin des Angeschuldigten.

    Die Ermittlungen haben keine  Hinweise auf einen möglichen anderen Täter oder einen Mittäter ergeben. 
     
    Die Staatsanwaltschaft geht  davon aus, dass  der Angeschuldigte aus Habgier und um eine andere Straftat zu ermöglichen sowie heimtückisch und aus niederen Beweggründen handelte und sich damit des Mordes schuldig gemacht hat.

    Der Angeschuldigte bestreitet die ihm zur Last gelegte Tat.

    Weitere Angaben zum Inhalt der Anklageschrift und insbesondere zu dem mutmaßlichen Tatgeschehen und möglichen Motiven und Hintergründen der Tat  werden nicht gemacht. Deren Erörterung wird Gegenstand der Hauptverhandlung und Beweisaufnahme sein, der nicht vorgegriffen werden darf.  
     
    Der Angeschuldigte befindet nach seiner Festnahme vom 11.10.2013 seit dem 12.10.2013 aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Leipzig ununterbrochen in Untersuchungshaft.

    Anfragen zum weiteren Fortgang des Strafverfahrens werden an die Pressestelle des Landgerichts Leipzig erbeten.