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2021

29.04.2021 - Exekutivmaßnahmen des Landeskriminalamtes Sachsen

Beamte der Soko LinX durchsuchen Objekte in Leipzig

In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig wegen der Tatvorwürfe des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung, durchsuchten Polizeibeamte der Soko LinX des Landeskriminalamtes Sachsen unter Beteiligung von Kräften der Bereitschaftspolizei am 28. April 2021 aufgrund richterlicher Beschlüsse die Wohnungen von fünf Beschuldigten (im Alter zwischen 30 und 33 Jahren) im Stadtgebiet von Leipzig.


Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, im September 2019 an einem Angriff auf Insassen einer S-Bahn der Deutschen Bahn AG am Bahnhof Neukieritzsch beteiligt gewesen zu sein. 

Die Beschuldigten sind der Anhängerschaft der BSG Chemie Leipzig zuzuordnen. Die Beschuldigten sollen mit weiteren - noch unbekannten – Personen Insassen der S-Bahn, welche der Fanszene des 1. FC Lokomotive Leipzig angehören, unter dem Einsatz von Pyrotechnik angegriffen haben. Im Zuge des Angriffs wurde eine Person verletzt. Zum Sachverhalt wurde durch die Staatsanwaltschaft Leipzig ein Ermittlungsverfahren wegen der Tatvorwürfe des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung zunächst gegen Unbekannt eingeleitet. Anhand umfangreicher Ermittlungen konnten in der Folge bisher fünf  Beschuldigte ermittelt werden.

Die Ermittlungen hierzu führt das LKA Sachsen, Soko LinX. Im Zuge der heutigen Maßnahmen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Die sichergestellten Gegenstände werden aufbereitet und einer dezidierten Auswertung unterzogen.

Die Maßnahmen sind noch nicht vollständig abgeschlossen.

Medieninformation der Staatsanwaltschaft Leipzig und des Landeskriminalamtes Sachsen

25.03.2021 - Umfangreiche Exekutivmaßnahmen wegen des Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln

Die Staatsanwaltschaften Leipzig und Dresden ermitteln seit Sommer 2020 gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen, den Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift und der Zollfahndung in einem größeren Verfahrenskomplex wegen des Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln bzw. des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in mehreren Fällen. Im Verlauf der Ermittlungen konnten mehrere Tatverdächtige bekannt gemacht und Strukturen auf dem Gebiet des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln aufgedeckt werden.


Am Morgen des heutigen Tages erfolgten umfangreiche Exekutivmaßnahmen, welche sich auf die Städte Dresden und Leipzig konzentrierten. Kräfte der Bereitschaftspolizei, der Polizeidirektionen Dresden, Leipzig und Chemnitz sowie des Polizeiverwaltungsamtes leisteten hierbei Unterstützung. Die Koordinierung der Einsatzmaßnahmen oblag dem Landeskriminalamt Sachsen.

Die Maßnahmen richten sich gegen fünf Beschuldigte deutscher Staatsbürgerschaft im Alter von 21 bis 52 Jahren.

Es wurden mehrere Wohnungen und andere Objekte durchsucht, bestehende Haftbefehle vollstreckt und Beweismittel sichergestellt.

Bei den Durchsuchungen in Dresden wurden u. a. ca. 1 150 Gramm Marihuana, ca. 500 Gramm Amphetamine, eine Schreckschusswaffe sowie 3.500 € Bargeld sichergestellt. Darüber hinaus wurden zwei Personen (Deutsche 35 und 52 Jahre) vorläufig festgenommen. Sie werden zeitnah dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

In Leipzig wurden Haftbefehle gegen zwei Deutsche (25 und 29 Jahre) realisiert sowie zwei Wohnungen und zwei Firmen durchsucht. Bei diesen Maßnahmen wurden insgesamt ca. 2 000 g Marihuana, geringe Mengen Speed, ca. 28.000 € Bargeld sowie zahlreiche elektronische Beweismittel sichergestellt.

Die Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweismittel sind derzeit noch nicht abgeschlossen und dauern an.

Gemeinsame Medieninformation - 25. März 2021 - Staatsanwaltschaft Leipzig - Staatsanwaltschaft Dresden - Landeskriminalamt Sachsen

 

28.01.2021 - Staatsanwaltschaft Leipzig benennt erste Ansprechperson für LSBTTIQ* in Sachsen

Ab 1. Februar 2021 steht bei der Staatsanwaltschaft Leipzig Staatsanwältin Mareen Klenke als Ansprechperson für LSBTTIQ* zur Verfügung.


LSBTTIQ* steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgeschlechtliche, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen – der Stern berücksichtigt Menschen, die sich nicht ausschließlich auf einen der Begriffe festlegen lassen möchten. Betroffene und Zeug*innen vorurteilsmotivierter Hasskriminalität gegen LSBTTIQ* können sich telefonisch unter der Nummer 0341 2136 183 oder per E-Mail unter der Adresse gemeinsam-gegen-hass@stal.justiz.sachsen.de direkt und persönlich an die Ansprechperson wenden. Die Ansprechperson nimmt Strafanzeigen auf, beantwortet Fragen zum Strafverfahren, vermittelt Betroffene und Hilfesuchende an die zuständigen Ermittlungsbeamt*innen der Polizeidirektion Leipzig und stellt Kontakt zu den Opferschutzbeauftragten der Polizeidirektion Leipzig sowie Hilfsorganisationen her. Mit vorurteilsmotivierter Hasskriminalität sind alle Straftaten wie zum Beispiel Beleidigungen, Nötigungen, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen gemeint, die sich gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität oder Orientierung richten, also insbesondere aufgrund ihrer Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität, aber auch wegen jeder nicht-heteronormativen Lebensweise.

Die Ansprechstelle für LSBTTIQ* bei der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde in Umsetzung des sächsischen Landesaktionsplans zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen geschaffen. Studien zu Folge trauen sich LSBTTIQ* nur in den seltensten Fällen, gegen sie gerichtete Straftaten bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft anzuzeigen. Als Gründe hierfür werden auch mangelndes Vertrauen gegenüber den Strafverfolgungsbehörden und Angst vor Fragen sowie Schuldzuweisungen genannt. Die Ansprechperson bei der Staatsanwaltschaft Leipzig hat deshalb den Anspruch, Betroffenen mit der nötigen Sensibilität zu begegnen, Fragen zum Ablauf des Strafverfahrens zu beantworten und auf diese Weise bestehende Hemmnisse bei der Kontaktaufnahme zu den Strafverfolgungsbehörden bzw. der Anzeigenerstattung abzubauen. Nur wenn sich Betroffene und Zeug*innen an die Polizei oder Staatsanwaltschaft wenden, können Straftaten aufgeklärt und Täter*innen verfolgt werden.

Die Ansprechperson der Staatsanwaltschaft Leipzig kooperiert mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, wie beispielsweise dem RosaLinde Leipzig e.V., dem RAA Leipzig e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft Queeres Netzwerk Sachsen e.V. und anderen zivilgesellschaftlichen Vereinen, da bekannt ist, dass Betroffene sich oft zunächst dorthin wenden und erst danach entscheiden, ob sie Kontakt zu den Strafverfolgungsbehörden aufnehmen.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

https://www.justiz.sachsen.de/stal/content/1715.htm

 

27.01.2021 - Umfangreiche Exekutivmaßnahmen wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln - Erste Ergebnisse und ergänzende Informationen zum Polizeieinsatz

Die Staatsanwaltschaften Leipzig und Dresden ermitteln seit Sommer 2020 gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen, den Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift, der Zollfahndung und den örtlichen Kriminalpolizeiinspektionen in einem größeren Verfahrenskomplex wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln bzw. des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in mehreren Fällen.


Seit heute Morgen 6:00 Uhr werden 50 Durchsuchungsbeschlüsse und 11 Arrestbeschlüsse umgesetzt. 11 Beschuldigte wurden aufgrund vorliegender Haftbefehle festgenommen, fünf in Dresden, fünf in Leipzig und einer in Berlin. Dabei handelt es sich um Männer  im Alter von 25 bis 41 Jahren. Sieben Festgenommene haben die deutsche Staatsbürgerschaft,  zwei die ukrainische, einer die irakische und einer ist deutsch/irakischer Staatsbürger.

Die zu durchsuchenden Wohnungen und Objekte befinden sich zum größten Teil im Stadtgebiet von Dresden und Leipzig. Einige dieser Maßnahmen erstreckten sich auch auf das Umland dieser beiden Großstädte. Jeweils mit einer Maßnahme waren die Bundesländer Thüringen (Jena), Sachsen-Anhalt (Halle), Brandenburg (Senftenberg) sowie Berlin betroffen.

Im Rahmen der Maßnahmen wurden auch Betäubungsmittel sichergestellt. Weitere Auskünfte hierzu sowie zu den Ergebnissen der Durchsuchungen insgesamt können derzeit noch nicht gegeben werden, da diese zum Teil noch andauern.

Aufgrund der vorliegenden Arrestbeschlüsse konnten an Vermögenswerten bisher unter anderem Bargeld, Fahrzeuge und eine Yacht  gesichert werden.

Insgesamt beteiligten sich über 1 300 Polizeikräfte an diesem Einsatz, davon reichlich 400 Bedienstete des LKA Sachsen und etwas über 900 Kräfte von Seiten der sächsischen Polizeidirektionen, der Bundespolizei und aus anderen Bundesländern.

Informationen dazu, ob die Haftbefehle gegen die Festgenommenen nach Vorführung vor dem Ermittlungsrichter durch diesen in Vollzug gesetzt worden sind,  liegen noch nicht vor.  

Die Ermittlungen dauern an.

(gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaften Leipzig und Dresden sowie des LKA Sachsen vom 27.01.2021)

27.01.2021 - Umfangreiche Exekutivmaßnahmen wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln

Die Staatsanwaltschaften Leipzig und Dresden ermitteln seit Sommer 2020 gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen, den Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift, der Zollfahndung und den örtlichen Kriminalpolizeiinspektionen, in einem größeren Verfahrenskomplex wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln bzw. des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in mehreren Fällen. Im Verlauf der Ermittlungen konnten mehrere Tatverdächtige bekannt gemacht und Strukturen auf dem Gebiet des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln aufgedeckt werden.


Am Morgen des heutigen Tages sind umfangreiche Exekutivmaßnahmen angelaufen, welche sich schwerpunktmäßig auf die Städte Dresden und Leipzig konzentrieren. Die Koordinierung der Einsatzmaßnahmen hat das Landeskriminalamt Sachsen übernommen. Aktuell wurden und werden Wohnungen und andere Objekte durchsucht, bestehende Haftbefehle vollstreckt, Vermögenswerte gesichert und Beweismittel sichergestellt. An mehreren Objekten kommen Spezialeinheiten der Polizei zum Einsatz, welche durch entsprechende Kräfte  aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei unterstützt werden.

Die Maßnahmen werden sich mindestens noch über den gesamten Tag erstrecken. Über erste Ergebnisse werden das Landeskriminalamt und die sachleitenden Staatsanwaltschaften im Verlaufe des Tages informieren.

(gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaften Leipzig und Dresden sowie des LKA Sachsen vom 27.01.2021)