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Kostenerstattung und Verdienstausfall

Einem Zeugen werden grundsätzlich seine Kosten der Reise zum Termin und sein Verdienstausfall nach den gesetzlichen Bestimmungen des Gesetzes über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten erstattet. Die Entschädigung erfolgt auf schriftlichen Antrag des Zeugen. Das Formular ist regelmäßig der Ladung beigefügt. Eine Entschädigung erhält auch derjenige, der nicht erwerbstätig ist und einen eigenen Haushalt für mehrere Personen führt. Gleiches gilt für Selbständige und freiberuflich Tätige.

Verfügt der Zeuge für die Reise nicht über die nötigen Geldmittel oder kann ihm wegen der Höhe der Reisekosten nicht zugemutet werden, diese aus eigenen Mitteln vorzulegen, bewilligt auf Antrag das in der Ladung genannte Gericht (in Eilfällen das Amtsgericht des Aufenthaltsorts) einen Vorschuss.