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Pressemitteilungen 2009

21.08.2009 - Gericht verlangt neue Entscheidung über Lärmschutzmaßnahmen

Die Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt kann vom Freistaat Sachsen eine erneute Entscheidung über Lärmschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Bau der Waldschlösschenbrücke verlangen. Dies hat die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Dresden am 20. August 2009 durch Urteil entschieden. Betroffen sind Wohnungen der Klägerin an der Fetscherstraße zwischen Fetscherplatz und Wormser Straße, die durch den Bau der Brücke voraussichtlich einer zusätzlichen Lärmbelastung ausgesetzt sein werden.


Die Landesdirektion Dresden (ehemals: Regierungspräsidium) wird aufgrund weiterer Untersuchungen zu entscheiden haben, ob Lärmschutzmaßnahmen erforderlich sind, um gesundheitliche Beeinträchtigungen der Anwohner während der Nachtstunden zu vermeiden. Die Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt hatte Beeinträchtigungen durch den Brückenbau an insgesamt 1.663 Wohnungen in Striesen und Johannstadt geltend gemacht. Mit Ausnahme der Wohnungen am Straßenzug zwischen Fetscherplatz und Wormser Straße hatte die Klage jedoch keinen Erfolg.
 
Gegen das Urteil (Az.: 3 K 921/04) kann nach schriftlicher Zustellung der Urteilsgründe binnen eines Monats Berufung beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht in Bautzen eingelegt werden.

 Dr. Hanns Christian John