Sächsisches Oberverwaltungsgericht Bautzen
Urteil
12 A 184/18.D
11.10.2019
Leitsatz
Wahrt eine Disziplinarklage in erster Instanz nicht die Schriftform, kann dieser Mangel im Berufungsverfahren nicht mehr geheilt werden, selbst wenn die dann nachgereichte Disziplinarklageschrift nicht von der erstinstanzlich eingereichten Disziplinarklage abweicht.
Schlagwörter: Urteilsverkündung,
Sitzungstermin,
Schließung der mündlichen Verhandlung,
Protokollberichtigung,
Disziplinarklage,
Schriftformmangel,
Unterschrift,
Heilung,
Gegenstand des Disziplinarverfahrens,
Rechtshängigkeit,
neue Handlungen im Berufungsverfahren
Rechtsvorschriften: SächsDG § 15 Abs. 4,
SächsDG § 15 Abs. 5,
SächsDG § 34 Abs. 2,
SächsDG § 53 Abs. 1 Satz 1,
SächsDG § 54,
SächsDG § 56 Abs. 2,
SächsDG § 66 Abs. 1 Satz 2,
ZPO § 160a Abs. 1,
ZPO § 164,
ZPO § 165,
ZPO § 311 Abs. 2 Satz 1,
ZPO § 517,
VwGO § 90,
VwGO § 105,
VwGO § 116,
VwGO § 117 Abs. 4,
VwGO § 117 Abs. 6
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