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Justizvollzugsanstalt Dresden

Aktuelle Informationen zum Zutritt zur Justizvollzugsanstalt Dresden

Ab dem 29. Mai 2021 sind in der JVA Dresden Besuche durch nahe erwachsene Angehörige wie

 

  • Eltern (Mutter oder Vater; inkl. Pflegeeltern und Stiefeltern)
  • Großeltern (Großmutter oder Großvater)
  • Kinder (leibliche und adoptierte Kinder sowie Pflegekinder)
  • Geschwister (Schwester oder Bruder)
  • Ehepartner (Ehefrau oder Ehemann)
  • Verlobte / Verlobter
  • Eingetragene Lebenspartner (Lebensgefährtin oder Lebensgefährte)

 

möglich.

 

Die Angehörigen können durch Kinder begleitet werden. Für die Kinder muss das Sorge- bzw. Umgangsrecht vorliegen. Die Höchstzahl der Besucher einschließlich Kinder beträgt im Untersuchshaftbesucherraum 2 Personen / in den Trennscheibenräumen und Räumen mit Trennscheibenvorrichtung 3 Personen.

Weiterhin ist es möglich Besuch mit einer festen Bezugsperson durchzuführen. Diese Person muss gesondert genehmigt werden.

 

Eine medizinische Gesichtsmaske ist ständig zu tragen. Körperlicher Kontakt zu den Gefangenen ist in der Regel nicht gestattet.

 

Kurze körperliche Kontakte zwischen Besuchern und Gefangenen werden zu Beginn des Besuches (Begrüßung und zur Verabschiedung wieder zugelassen, wenn folgende Bedingungen durch die Besucher eingehalten werden:

 

  • kein typisches Symptom oder sonstiger Anhaltspunkt für eine Infektion mit dem Coronavirus und
  • Vorlage einer Bescheinigung über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus, die nicht älter als 24 Stunden ist und von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 Coronavirus-Testverordnung (insbesondere Testzentrum, Apotheke, Arztpraxen) ausgestellt wurde (bzw. Getestete im Sinne von § 2 Nr.6 Covid-19- Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung) oder
  • Vorlage des Impfnachweises über das Vorliegen einer vollständigen Schutzimpfung, wonach die letzte erforderliche Einzelimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt oder
  • Vorlage eines Genesenennachweises hinsichtlich einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus, wenn die Testung mittels Nukleinsäurenachweises (PCR) erfolgte und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

 
Bei Reservierung des Besuchstermines muss auf die Inanspruchnahme dieser Möglichkeit hingewiesen werden.
 
Bei Nichtbeachtung der Schutzmaßnahmen muss der Besuch abgebrochen werden. Der Gefangene wird aus medizinischen Gründen für 14 Tage getrennt untergebracht (Quarantäne). Besuche erfolgen dann nur noch im Trennscheibenraum.

Stellenausschreibung
In der Justizvollzugsanstalt Dresden sind ab sofort zwei Stellen eines Beschäftigten (m/w/d) im allgemeinen Justizvollzugsdienst für den Bereich der Arbeitsbetriebe in Vollzeit befristet bis zum 30.09.2022 bzw. bis zum 31.08.2022 zu besetzen.

Neue Leiterin in der Justizvollzugsanstalt Dresden

Staatsministerin Katja Meier mit Anstaltsleiterin Rebecca Stange

Staatsministerin Katja Meier mit Anstaltsleiterin Rebecca Stange
(© Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung)

Dresden, den 26.02.2021: Justizministerin Katja Meier hat Rebecca Stange als neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Dresden ernannt.

Justizministerin Katja Meier: »Mit Rebecca Stange übernimmt eine überaus engagierte und hochkompetente Vollzugsexpertin die Leitung der der JVA Dresden. Die Arbeit im Justizvollzug und insbesondere die als Anstaltsleiterin stellt fortwährend höchste Ansprüche an Charakter und Menschlichkeit. Sie erfordert Gestaltungsfreude und zugleich Feingefühl für die Bedürfnisse von Mitarbeitenden und Gefangenen. All dies zeichnet Rebecca Stange aus. Ich freue mich ganz besonders, dass mit ihr die erste Frau die Leitung der größten ostdeutschen Justizvollzugsanstalt übernimmt. Sie ist damit auch Vorbild für ihre Kolleginnen. Nach wie vor sind die Leitungen der Justizvollzugsanstalten deutschlandweit vornämlich männlich besetzt.«

Rebecca Stange folgt Jörn Goeckenjan, der im Mai 2020 im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung die Leitung der Abteilung Justizvollzug, Soziale Dienste der Justiz und Justizbau übernommen hat.

Anstaltsleitern Rebecca Stange: »Ich freue mich sehr darüber, die Leitung der Justizvollzugsanstalt Dresden zu übernehmen und gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die verantwortungsvolle Aufgabe der sicheren Unterbringung von Gefangenen und der behandlungsorientierten Vollzugsgestaltung umsetzen zu dürfen. Die Arbeit in der Justizvollzugsanstalt Dresden ist besonders interessant, weil wir hier ein sehr breites Spektrum vollzuglicher Aufgaben erfüllen, die sehr vielfältige Anforderungen an Behandlung und Sicherheit stellen. Der neuen Herausforderung widme ich mich gerne und mit aller Kraft.«

Rebecca Stange wurde 1980 geboren und absolvierte nach Erlangung der allgemeinen Hochschulreife von 1999 bis 2002 erfolgreich eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Nach dem sich anschließenden Jurastudium und Referendariat begann Rebecca Stange 2009 ihre berufliche Karriere im sächsischen Justizvollzug. Zunächst war sie als Leiterin einer Vollzugsabteilung und Anstaltsjuristin in der Justizvollzugsanstalt Zeithain eingesetzt. Im Zeitraum von 2011 bis 2014 war sie an das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Europa, Abteilung Justizvollzug, abgeordnet und als Referentin im Referat für vollzugliche Grundsatzfragen, Normsetzung in Vollzugsangelegenheiten, Beschwerdewesen tätig. Ab Mai 2014 bis heute war sie als Vertreterin des Leiters der Justizvollzugsanstalt Dresden und Vollzugsleiterin tätig.

Die Justizvollzugsanstalt Dresden ist mit derzeit 782 Haftplätzen und 388 Mitarbeitern die größte Justizvollzugsanstalt in Ostdeutschland außerhalb Berlins. Mit der Zuständigkeit für Untersuchungsgefangene und Strafgefangene unterschiedlicher Haftdauern sowie der Verantwortlichkeit für den zentralen sächsischen Gefangenentransport deckt sie ein sehr breites vollzugliches Aufgabenfeld ab. Derzeit ist die Anstalt mit 666 Gefangenen belegt.

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