Fachtagung "Wie viel zivil ist zu viel für den Justizvollzug?"
Wie viel Ehrenamt tut dem Justizvollzug gut? Wo können sich Menschen am besten einbringen, damit die Resozialisierung gelingt? Diesen Fragen ist letzte Woche die Fachtagung "Wie viel zivil ist zu viel für den Justizvollzug?" nachgegangen, zu der die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) gemeinsam mit dem HammerWeg e.V. in den Klosterhof St. Afra (Meißen) geladen hatte.
Sachsens Justizministerin Constanze Geiert war dabei, um mit Forschern, Praktikern und ehrenamtlich Engagierten ins Gespräch zu kommen. Mit den Moderatoren Friedemann Brause (SLpB) und Hermann Jaekel (HammerWeg e.V.) sowie den Referenten Prof. Dr. Christine Gräbsch (FH Dortmund) und Prof. Ulfrid Kleinert diskutierte die Ministerin, was zivilgesellschaftliches Engagement während und nach der Haftzeit leisten kann, und sprach mit Ehrenamtsträgern über die täglichen Herausforderungen im Justizvollzug. Zugleich machte sie deutlich, dass auch die hauptamtlichen Kräfte täglich großartige Arbeit leisten. Der Justizvollzug lebt von der Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Nebenamt – umso wichtiger ist es, mit- statt gegeneinander zu arbeiten. Vielen Dank an alle, die beim Gedankenaustausch in Meißen mit dabei waren, und die sich jeden Tag dafür einsetzen, dass Resozialisierung gelingt!