28.09.2026

Vatikanreise

Ministerin Prof. Geiert zu Besuch im Vatikangebäude
© SK│ Pawel Sosnowski

Vor 30 Jahren wurde der Staatskirchenvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Sachsen geschlossen – auch das Sächsische Staatsministerium der Justiz hatte sich dafür engagiert.

Der Vertrag ist Grundlage für eine lange und vielfältige Zusammenarbeit. Justizministerin Constanze Geiert ist mit einer Delegation von @freistaat.sachsen in dieser Woche nach Rom gereist, wo das Jubiläum mit einem Festakt im Päpstlichen Institut Santa Maria dell'Anima gewürdigt wurde.

Die Ministerin, die auch zu den Themen Rechtsstaat und Engagement regelmäßig den Dialog mit den Kirchen sucht, weiß um das segensreiche Wirken dieser Verbindung – sie bereichert unsere Arbeit zum Beispiel im Rahmen der Gefangenenseelsorge.

Zu den Höhepunkten der Reise zählte die Unterzeichnung eines gemeinsamen Memorandum of Understanding zwischen dem Freistaat Sachsen und der Region Latium. Zum fachlichen Austausch über Vollzug und Resozialisierung hat Ministerin Geiert in Rom die Justizvollzugsanstalt Rebibbia Nuovo Complesso besichtigt. Diese gilt als Flaggschiff des italienischen Justizvollzugs und beeindruckt mit niedrigschwelligen Zugängen der Gefangenen zu Arbeitsangeboten wie der anstaltsinternen Kaffeerösterei und Pizzeria.

Bei einer Privataudienz bei @pontifex Papst Leo XIV. hat die sächsische Delegation, darunter MP @michaelkretschmer, StMin Barbara Klepsch (@smktsachsen) und StMin Regina Kraushaar (@smrsachsen), dem Heiligen Vater einen sächsischen Christstollen geschenkt. Zudem wurde ihm ein Herrnhuter Stern überreicht, der künftig die Krippe im Petersdom schmücken wird. Eine besondere Begegnung – und eine unvergessliche Reise!

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